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Nieder-Eschbach

Neuer Versuch für den Wochenmarkt

Der Ortsbeirat 15 in Nieder-Eschbach spricht sich mehrheitlich dafür aus.

Eine Mehrheit des Ortsbeirats 15 wünscht einen neuen Versuch für einen Wochenmarkt im Stadtteil. Dies ist das Ergebnis einer Abstimmung in der jüngsten Sitzung des Nieder-Eschbacher Gremiums. Tanja Raab-Rhein (CDU) hatte in der Sitzung zuvor ihren entsprechenden Antrag zurückgezogen und sich dem Antrag der BFF angeschlossen. Demnach soll durch ein Treffen von Vertretungen der Marktbetriebe, der Wirtschaftsförderung und des Ortsbeirats geklärt werden, wie sinnvoll der neue Versuch sein könnte.

„2003 ist unser Wochenmarkt gescheitert, weil niemand gekommen ist“, wandte Michael Paul (Grüne) ein. Ein Wochenmarkt auf dem Kerbeplatz sei ein Riesenaufwand für die Stadt. Er sieht auch für den zweiten Versuch 18 Jahre später keine realistische Chance. Dagegen sagte Jochen Haseleu (BFF), die Voraussetzungen seien nach dem Ende zahlreicher Hofläden im Ortsteil günstiger. „Zudem“, erinnerte er, „war die Verkaufszeit Samstagvormittags ungünstig.“ Denn wer bleibt vormittags schon stehen, um einen Wein zu trinken? Gastronomische Angebote seien ein Magnet für Wochenmärkte. „Man müsste“, so Haseleu, „den neuen Wochenmarkt beispielsweise freitags nachmittags veranstalten.“ Bei drei Enthaltungen wurde der Antrag genehmigt.

Michael Lorenz, Leiter der Marktbetriebe, hatte im Gespräch angedeutet, dass er die Chancen für einen neuen Wochenmarkt auf dem alten Standort in Nieder-Eschbach nicht als sehr hoch einschätzt.

Die Fronten zwischen Grünen beziehungsweise SPD und BFF, waren bei der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats verhärtet. Es traf auch einen Antrag der Grünen, der eine Mehrheit fand, allerdings mit Gegenstimmen der beiden Abgeordneten der BFF und der FDP-Vertreterin. Es ging jetzt um den grünen Vorschlag, den Magistrat zu bitten, in Nieder-Eschbach zwei Fahrradreparaturstationen aufzubauen, nahe der U-Bahn-Station und in der Ladenzeile „Am Bügel“. Auch Kinderwagen und Rollstühle könnten von dem Angebot profitieren, das es in anderen Stadtteilen bereits gebe, so die Grünen in ihrem Antrag.

SPD will Dachbegrünung

Erneut eine Enthaltung der BFF gab es bei einem Antrag der SPD-Fraktion im Ortsbeirat 15: Wie an der Straßenbahnhaltestelle Börneplatz möchten die Sozialdemokraten eine Dachbegrünung an den Bushaltestellen und der U-Bahn-Haltestelle im Ortsbezirk vom Magistrat prüfen lassen. Dies trage zur Verschönerung bei und spende den Wartenden Schatten. Jochen Haseleu (BFF) wandte ein, dass die jetzigen Haltestellen für viel Geld erst vor kurzem mit Dächern versehen worden seien. Der Antrag fand trotzdem eine Mehrheit.

Dagegen enthielten sich die SPD-Abgeordneten bei einem weiteren Antrag der BFF: Sie möchte, dass die Bushaltestelle der Linie 27 am Konrad-Duden-Weg einen seitlichen Windschutz erhält. „Die Haltestelle befindet sich auf einer zugigen Anhöhe“, lautet die Begründung. Das Wartehäuschen gegenüber besitze einen seitlichen Windschutz.

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