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Blick in die Borngasse aus dem Jahr 1916, die heutige Deuil-La-Barre-Straße.

Nieder-Eschbach

Ideen sammeln für das Jubiläum

Verein „1250 Jahre Nieder-Eschbach 2022“ gegründet. Er soll die Feierlichkeiten organisieren, danach löst er sich wieder auf.

Von VON PIA HENDERKES-LOECKLE

Demnächst auf eine 1250-jährige Ortsgeschichte blicken zu können, macht die Nieder-Eschbacher stolz. Die erste urkundliche Erwähnung datiert aus dem Jahr 772. Ebenso fallen in der jüngeren Ortsgeschichte die 50-jährige Eingemeindung zur Stadt Frankfurt und die 55-jährige Städtepartnerschaft mit Deuil La-Barre (Frankreich) in das Jahr 2022. Das Jubiläumsjahr soll ein Festjahr werden. Aus diesem Anlass wurde der Verein „1250 Jahre Nieder-Eschbach 2022“ gegründet.

Bereits seit 2016 hatte sich eine Arbeitsgruppe mit Ortsvorsteher Ernst P. Müller, Vereinsringvorsitzendem Holger Dhyr, dem Vorsitzenden des Heimat- und Geschichtsverein Andreas Michalski sowie den Ortsbeiratsmitgliedern Beate Lamb und Michael Paul gebildet. „Vor allem wegen der rechtlichen Rahmenbedingungen und um finanzielle Mittel akquirieren zu können“, habe man sich zu der Vereinsgründung entschlossen, erklären Holger Dyhr und Ernst P. Müller.

Vereinszweck ist die Förderung und Organisation zum 1250-jährigen Jubiläum im Jahr 2022 sowie die Planung und Durchführung aller damit in Zusammenhang stehender Veranstaltungen. Der neu gegründete Verein wird wieder aufgelöst, sobald alle im Zusammenhang mit dem Vereinszweck stehenden Tätigkeiten, Aufgaben und Verpflichtungen erledigt und abgeschlossen sind.

Nach einer zum Teil lebhaften Diskussion der Vereinssatzung schritten die 24 Vereinsmitglieder unter der Leitung von Diethard Wiechmann zur Wahl. Zum 1. Vorsitzenden wurde Holger Dyhr gewöhlt, sein Stellvertreter ist Michael Paul. Den Schriftführerposten übernimmt Andreas Michalski, als Beisitzer fungieren Regine Freund, Beate Lamb, Wolfram Reuter und Ernst P. Müller. Zum Kassenprüfer wurden Jochen Haseleu und Wolfgang Schimm ernannt.

Wehrmutstropfen bei der Vereinsgründung: Der Posten des Schatzmeisters konnte nicht besetzt werden. Wahlleiter Diethard Wiechmann nannte deshalb als erste dringliche Aufgabe des Vereins. diesen Posten schnellstmöglich zu besetzen.

Der frisch gewählte Vorsitzende Holger Dyhr entwickelte in seinem Schlusswort erste Ideen für das Jubiläum. So sei ein Nieder-Eschbacher Heimatbuch angedacht. Alle Vereinstätigkeiten im Jahr 2022 könnten unter das Jubiläumsmotto eingebunden werden. Ebenso sei ein großes Festwochenende mit abschließendem Feuerwerk wünschenswert.

Ideen entwickeln und sammeln sei das derzeitige Credo. Und das persönliche Engagement vieler Nieder-Eschbacher Bürger und Bürgerinnen zu gewinnen. „Noch sind wir in der Diskussionsphase, je näher das Jubiläum rückt, um so mehr wird das Anpacken im Vordergrund stehen“, so Holger Dyhr.

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