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U-Bahn in Frankfurt. (Symbolbild)

Nieder-Eschbach

Ideen gegen U-Bahn-Chaos in Nieder-Eschbach

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Die Stadt soll zusätzliche Expressbusse anbieten, wenn die VGF die A-Strecke im Sommer saniert. Das findet der Ortsbeirat.

Die Arbeiten im Sommer an der U-Bahn-Achse zwischen Norden und Süden der Stadt beschäftigen den Ortsbeirat 15 in seiner Sitzung am Freitag. Beziehungsweise das zu befürchtende Chaos im öffentlichen Nahverkehr. Die VGF saniert von 1. Juli bis 12. August die sogenannte A-Strecke. Die ist mit 125 000 Fahrgästen täglich die wichtigste U-Bahnverbindung der Stadt.

U1 und U8 fahren dann nicht mehr. Die U2 pendelt zwischen Nieder-Eschbach und Riedwiese/Mertonviertel. Die U3 fährt von Oberursel nach Ginnheim. Die U9 von Ginnheim nach Gonzenheim. Die VGF bietet Ersatzbusse an. Der CDU im Ortsbeirat 15 reichen die nicht. Sie schlägt vor, weitere Busverbindung anzubieten: zwei Expressbusse. Einer soll die U-Bahn-Station Kalbach mit der S-Bahn-Haltestelle Frankfurter Berg verbinden. Die andere die U-Bahn-Station Nieder-Eschbach mit dem S-Bahnhof Bad Homburg. Die Schnellbusse sollen ohne Zwischenhalte die Fahrgastströme großräumig verteilen und den Pendlern alternative ÖPNV-Anbindungen ermöglichen.

Die Grünen fragen die Stadt, warum die Sanierungsarbeiten unbedingt in einem Aufwasch erledigt werden müssten. Die Fraktion findet, die VGF könnte die Arbeiten jedes Jahr abschnittsweise angehen, so wären weniger Fahrgäste betroffen, die Ersatzbusse könnten kleine Lücken im Netz auch besser überbrücken.

Für den Fall, dass sich die Planer nicht erweichen lassen, fordern die Grünen im Ortsbeirat mehr und längere Züge für die Linie U9. Auch die Tramlinie 16 soll bis zum Hauptbahnhof öfter fahren, ebenso die Buslinie 27 zumindest zwischen Nieder-Eschbach und der S-Bahnstation Frankfurter Berg. sky

Der Ortsbeirat 15 tagt am Freitag, 15. März, 19.30 Uhr, im Gemeindezentrum St. Lioba, Ben-Gurion-Ring 16a.

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