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Aufzüge im Konrad-Duden-Weg fahren wieder

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In diesem Hochhaus funktionieren die Aufzüge wieder.
In diesem Hochhaus funktionieren die Aufzüge wieder. © Rolf Oeser

Nach sieben Wochen wurden beide Fahrstühle im Hochhaus repariert. Alle Mieter und Mieterinnen sollen jetzt eine Entschädigung erhalten.

Die Leidenszeit hat – zumindest vorerst – ein Ende: Nach rund sieben Wochen, in denen sie defekt waren, sind die Aufzüge im Konrad-Duden-Weg 1 in Nieder-Eschbach wieder in Betrieb. Für die Bewohner und Bewohnerinnen ist das eine gute Nachricht.

Zum Beispiel für eine Mieterin aus dem zehnten Stock, die weiterhin ihren Namen nicht nennen möchte. Beim Gespräch mit ihr kann man die Erleichterung spüren. „Ja, seit Montag funktionieren beide Fahrstühle wieder“, bestätigt sie damit die Meldung der Deutsche Wohnen.

Vorbei also die Zeiten, in denen sie mit vollem Gepäck ins Freibad fuhr, weil ein Aufzug mal kurzzeitig fuhr – und dann doch wieder die Treppen nehmen musste, als sie zurückkam. Vorbei die Zeiten für andere Bewohner oder Bewohnerinnen, die wochenlang keine Arzttermine wahrnehmen konnten, auf Personen angewiesen waren, die ihre Einkäufe erledigen, und die resigniert und traurig zu Hause bleiben mussten, weil der Weg durch das Treppenhaus keine ernsthafte Option war.

Auch bei der Deutsche Wohnen ist man froh, dass die Reparatur nun geglückt ist. Bereits vor vier Wochen sollte diese nach einer ersten Aussage eines Unternehmenssprechers erfolgen, doch die Lieferung eines benötigten Ersatzteils dauerte und dauerte. Mehr konnte der Sprecher auch in den Wochen danach nicht mitteilen. Zwischendurch war einer der beiden Aufzüge – der kleinere, der mutwillig zerstört worden war – kurzzeitig wieder funktionsfähig; beim anderen haperte es eben an der Lieferzeit.

Daher könne die Deutsche Wohnen auch für die Zukunft keine weiteren vergleichbaren Situationen ausschließen. Im Falle des Vandalismus-Schadens „konnten wir nicht nachvollziehen, wer dafür verantwortlich war“. Die Dauer von Reparaturen hänge auch weiterhin „von unterschiedlichen Faktoren ab, die wir oft nicht beeinflussen können“, so der Sprecher.

Alle Mieter und Mieterinnen sollen nun eine finanzielle Entschädigung bekommen für die Zeit des Ausfalls. „In welcher Höhe das sein wird, kann ich nicht sagen“, so der Sprecher der Deutsche Wohnen abschließend.

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