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Inge Geßinger ist unzufrieden beim Wasserholen auf dem Friedhof Nieder-Eschbach.
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Inge Geßinger ist unzufrieden beim Wasserholen auf dem Friedhof Nieder-Eschbach.

Nieder-Eschbach

Ärger über Reduzierung der Brunnen

Frust herrscht bei der Sitzung des Frankfurter Ortsbeirats 15 über die Sanierung am Nieder-Eschbacher Friedhof.

Auf dem Friedhof Nieder-Eschbach hat sich in den vergangenen Monaten einiges getan. Rohrleitungen für die Wasserversorgung mussten saniert werden, und im Zuge dieser Arbeiten setzte das Grünflächenamt gleich den Schritt in die Zukunft: Da es immer mehr Urnengräber gibt und die Friedhöfe deswegen kleiner werden, werden die Wasserstellen reduziert. Im Falle Nieder-Eschbach, wie Ortsvorsteher Ernst Peter Müller (CDU) bei der Sitzung des Ortsbeirats 15 sagte, von acht auf vier. Ein Problem ist, dass die ausführende Firma wohl nicht ordentlich arbeitete, so dass einige Wasserstellen erneut repariert werden müssen und vorübergehend nur mit Tankbehältern gefüllt werden können.

Für Inge Geßinger ist es unverständlich: „Wie kann man denn so etwas machen!“, wundert sie sich. Gemeint sind die raren Zapfsäulen. „Nicht nur, dass man uns für viel Geld Brunnen weggenommen hat, sondern die, die geblieben sind, funktionieren nicht richtig. Und diejenigen, die funktionieren, verspritzen das Wasser rundum.“ Inge Geßinger ist nicht alleine mit ihrer Klage.

Zahlreiche Besucher:innen des Friedhofs wundern sich über die jüngsten Baumaßnahmen. „Früher“, sagt Karsten Gabriel, „gab es hier noch einen Brunnen und zudem Grüncontainer. Was jetzt gemacht wurde, ist Mist. Wir brauchen keine Designer-Zapfstellen, sondern eine funktionierende Wasserversorgung.“ Am besten, wie Inge Geßinger fordert, „mit ummauerten Wasserbehältern, wie früher.“ Denn dort sammelte sich Regenwasser, dort konnten Vögel trinken, dort konnte man die Kanne eintauchen, musste nicht, wie jetzt, minutenlang daneben stehen und warten, bis der schwache Wasserstrahl die Kanne gefüllt hatte. „Jetzt im Sommer muss man ja öfter gießen“, sagt sie. Da sich die Zahl der Wasserstellen seit der Sanierung halbiert hat, müssen die alten Leute mit ihren Rollatoren weite Wege zurücklegen.

Darüber beschwerte sie sich in der Bürgerfragestunde in der jüngsten Sitzung und las dem Ortsbeirat die Leviten. Müller versicherte: „Wir werden uns kümmern. Allerdings“, gestand er ein, „wird es nicht wieder acht Stellen geben.“ Geplant sei allerdings, die Zapfstellen zu verändern, so dass die Kannen mit höherem Druck befüllt werden können, ohne dass das Wasser herum spritze. Zudem beschloss der Ortsbeirat in seiner Sitzung einstimmig einen CDU-Antrag. Demnach soll für jede der Wasserzapfstellen mindestens ein Gießkannenwagen angeschafft werden, um den Transport der vollen Kannen zu erleichtern.

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