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Der kleine Vorbau dient nun als Erweiterung der Mensa.
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Der kleine Vorbau dient nun als Erweiterung der Mensa.

Nieder-Eschbach

50 Millionen Euro für Sanierung der Otto-Hahn-Schule

  • Fabian Böker
    VonFabian Böker
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An der Nieder-Eschbacher Gesamtschule wird viel gebaut: Mensa, neue Gebäude und eine Sporthalle. Manche Pläne gehen bereits auf das Jahr 2007 zurück.

Rund 50 Millionen Euro werden in den kommenden Jahren in die Sanierung der Otto-Hahn-Schule am Urseler Weg investiert. Erste Arbeiten wurden bereits abgeschlossen, doch der aufwendige Teil steht noch bevor. Baudezernent Jan Schneider (CDU) schaute kurz vor Ende seiner Amtszeit und kurz vor den Sommerferien noch einmal vorbei in der Gesamtschule, um deren Erneuerung schon seit vielen Jahren diskutiert wird.

Schneider brachte es auf den Punkt: Mit der Schule und ihrer bauliche Entwicklung habe sich schon sein Vorgänger beschäftigt „und auch mein Nachfolger oder meine Nachfolgerin werden das noch tun“.

Erster Vorbote der aktuellen Sanierungspläne war die Aufstockung einer Container-Anlage auf dem Parkplatz um ein drittes Geschoss. Dort finden bereits seit Jahresanfang zwölf Klassen und die Verwaltung übergangsweise Platz; etwa 374 000 Euro hat das gekostet. Vorher waren die entsprechenden Räume in den Bauteilen A und B des Schulgebäudes untergebracht, die beide stillgelegt wurden.

Sauberer Schulweg

Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Otto-Hahn-Schule an der hessenweiten Aktion „Sauberhafter Schulweg“.

Am heutigen Dienstag werden etwa 70 Schüler und Schülerinnen die Wege rund um die Schule vom Müll befreien.

Laut Schulleiterin Birgit Haake würden so „Schülerinnen und Schüler auf lebendige Weise für das Thema Abfall, Abfallvermeidung und Ressourcenschutz sensibilisiert. Sie erleben vor der eigenen Haustür, welche Folgen Müll für die Umwelt hat und lernen so auch ihr eigenes Abfallverhalten zu hinterfragen.“ bö

Besagter Bauteil B wird – als nächstes Teilprojekt – nun umfassend saniert. Die Baustelleneinrichtung an dem dreigeschossigen Gebäude aus Stahlbeton ist bereits abgeschlossen. Bis zum vierten Quartal 2022 sollen die energetischen Standards verbessert und der Brandschutz ertüchtigt werden. Und auch die Sichtbetonfassade soll erneuert werden, ohne das charakteristische Erscheinungsbild zu verändern. Dafür werden insgesamt etwa 11,5 Millionen Euro fällig.

Und damit ist es noch lange nicht getan. Der Bauteil A wird ebenso wie Bauteil D neu gebaut. Dazu werde bis 2023 eine Bau- und Finanzierungsvorlage erarbeitet. Derzeit, heißt es von der Stadt, werde der Wettbewerb zur Objektplanung vorbereitet. Die Kosten sollen bei rund 27 Millionen Euro liegen.

Schulleiterin Birgit Haake will nun auch lieber nach vorne schauen als zurück. Sie freut sich über die kommenden Projekte, zu denen auch noch der Neubau einer Sporthalle zählt. Die war sogar schon für 2007 und damit vor 14 Jahren geplant. Aber, erklärte Schneider beim Vor-Ort-Termin ganz allgemein: „Eine Schule ist eben bautechnisch etwas anderes als ein Einfamilienhaus.“ Die Halle soll im 2. Quartal 2024 fertig sein und etwa zwölf Millionen Euro kosten.

Noch ist das also Zukunftsmusik, auch wenn schon erste Planungsentwürfe vorliegen. Ganz aktuell ist dagegen das letzte Mosaiksteinchen des Großprojektes: die temporäre Erweiterung der Mensa, bis der Neubau der Teile A und D fertig ist. 60 Essensplätze gibt es nun, was bei rund 1400 Schülern und Schülerinnen natürlich immer noch zu wenig sei, so Schulleiterin Haake. Aber der Gebäudeteil mit der Mensa sei ein Jahr vor Einführung von G8 gebaut worden, da habe es noch nicht den Bedarf gegeben. Das war es dann aber wirklich mit dem Zurückblicken: „An der Otto-Hahn-Schule tut sich Einiges.“

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