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Nieder-Erlenbachs Ortsvorsteher Yannick Schwander (CDU) fordert wie alle Fraktionen im Ortsbeirat 13 eine bessere Anbindung des Stadtteils an den Öffentlichen Nahverkehr.
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Nieder-Erlenbachs Ortsvorsteher Yannick Schwander (CDU) fordert wie alle Fraktionen im Ortsbeirat 13 eine bessere Anbindung des Stadtteils an den Öffentlichen Nahverkehr.

Kommunalwahl in Frankfurt

Ortsbeirat 13: Nieder-Erlenbach besser anbinden

  • Judith Gratza
    VonJudith Gratza
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Die FR hat die Fraktionen und Wählergruppen im Ortsbeirat 13 nach ihren Schwerpunkten für die kommende Wahlperiode gefragt. Das Gremium kümmert sich um die Belange im Stadtteil Nieder-Erlenbach.

Am 14. März sind Kommunalwahlen in Frankfurt. Auch die Ortsbeiräte werden neu gewählt. Die FR stellt alle 16 Stadtteilparlamente mit ihren amtierenden Fraktionen vor, erläutert, mit welchen Schwerpunktthemen sie in den Wahlkampf ziehen und welche Parteien neu ins Parlament nachrücken wollen.

Der Ortsbeirat 13 ist für Frankfurts nördlichsten Stadtteil Nieder-Erlenbach zuständig. Im Bezirk leben rund 4700 Einwohner:innen auf einer Fläche von 836,7 Hektar. Ortsvorsteher ist Yannick Schwander (CDU).

Allen Fraktionen gemeinsam ist die Forderung nach einer Sporthalle, die die Stadt bereits zugesagt hat, auf die Nieder-Erlenbach aber nunmehr seit 50 Jahren wartet. Zudem fordern alle eine bessere Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und den Ausbau von Radwegen.

Die CDU, die mit Ortsvorsteher Yannick Schwander in den Wahlkampf zieht, findet es darüber hinaus wichtig, angesichts der bereits bestehenden und geplanten Neubaugebiete in Nieder-Erlenbach neu Hinzogene in das vorhandene Vereinsleben zu integrieren. Zudem müsse die Kita- und Hortbetreuung ausgebaut werden.

Die Grünen haben Henner Deutsch auf den ersten Listenlatz gewählt. Klima- und Verkehrswende sind die Topthemen. Dazu gehören der Schutz von Ackerflächen und Kaltluftschneisen, mehr Bäume und Blumen im Ort sowie Carsharingangebote. Eine Forderung, die sie mit der CDU teilt. Wichtig seien überdies das Gymnasium im Frankfurter Norden, schnelles Internet und öffentliche Wlan-Hotspots.

Die SPD setzt auf Spitzenkandidat Ingo Kusch. Sie wünscht sich neben der Sporthalle ein Generationenhaus. Zusätzlich zur Verkehrsanbindung fordert sie eine bessere Kinderbetreuung: „Das Neubaugebiet südlich des Riedstegs muss endlich eine Verbesserung der Infrastruktur im Stadtteil mit sich bringen.“

Die FDP mit Spitzenkandidat Maximilian Hunzinger setzt sich für den Erhalt der landwirtschaftlichen Ackerflächen und Frischluftschneisen, für mehr Kita- und Schulplätze und für den Ausbau der Lade-Infrastruktur für E-Mobilität ein. Zudem sollen der Ortsmittelpunkt „Am Dorfbrunnen“ und das Naturdenkmal „Kastanie am Schäferköppel“ aufgewertet werden.

Die Bürger für Frankfurt (BFF) werden weiterhin von Ingeborg Leineweber vertreten. Sie drängt auf den Bau des Mehrgenerationenhauses. Weber spricht sich für den Schutz der Ackerflächen für eine größere Artenvielfalt und gegen eine Bebauung des Pfingstberges aus. Zudem will sie die alte Trauerhalle auf dem Friedhof unbedingt erhalten.

Insgesamt gibt es sechs Wahlvorschläge für den Ortsbezirk 13. Dazu gehört auch die Partei „Die Partei“, die mit Spitzenkandidat Til Klöntrup neu in das Stadtteilparlament ziehen will.

Mehr zum Thema: Ortsvorsteher Yannick Schwander (CDU) spricht im FR-Interview über den Nahverkehr, Baugebiete und die Sportinfrastruktur im nördlichsten Stadtteil.

Zusammengestellt von Judith Gratza

So sahen die Wahlergebnisse 2016 aus.

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