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Frankfurt: Neue Wohnungen am Acker

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Von: Christoph Manus

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Ganz im Norden Frankfurts könnte in den nächsten Jahren Wohnraum für etwa 875 Menschen entstehen. Der Bebauungsplan ermöglicht auch den Bau von Einfamilienhäusern.

Der Bau von bis zu 350 Wohneinheiten auf landwirtschaftlich genutzten Flächen nördlich des Neuen Friedhofs von Nieder-Erlenbach rückt etwas näher. Sieben Jahre, nachdem die Frankfurter Stadtverordneten den Bebauungsplan „Südlich am Riedsteg“ auf den Weg gebracht haben, hat der Magistrat nun für die Offenlage des Entwurfs gestimmt. Sobald die Stadtverordneten zustimmen, werden die Pläne ausgelegt. Die Bürgerschaft kann dann zu diesen Stellung nehmen.

Auf der 6,9 Hektar großen Fläche ganz im Norden des Frankfurter Stadtgebiets könnten nach Schätzungen von Planungsdezernent Mike Josef (SPD) einmal etwa 875 Menschen leben. Entstehen sollen Geschosswohngebäude aber auch Einfamilienhäuser, die sonst fast gar nicht mehr in Frankfurt errichtet werden. Bei 30 Prozent des Wohnraums muss es sich um geförderte Wohnungen handeln.

Auch Flächen für gemeinschaftliche und genossenschaftliche Wohnprojekte sind eingeplant, die nach dem besten Konzept vergeben werden sollen. „Mit dieser Mischung möchten wir ein breites Angebot an verschiedenen Wohnformen für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen ermöglichen und tragen der anhaltenden Nachfrage an Wohnraum in Frankfurt Rechnung“, sagt Josef.

In dem neuen Wohngebiet am Rand des Stadtteils sollen zudem eine Sporthalle und eine Kindertagesstätte Platz finden. Bisher gibt es im Stadtteil keine Sporthalle. Sie werde für den Vereinssport aber dringend benötigt, heißt es.

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