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Nied

Nied: Protest am Bahnübergang

  • George Grodensky
    VonGeorge Grodensky
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SPD demonstriert an der Oeserstraße für eine Unterführung. Das Schrankenfest steigt am 17. Oktober.

Die SPD lädt zum Schrankenfest. Am Donnerstag, 17. Oktober, gibt es von 16.30 bis 18.30 Uhr Gegrilltes und Schoppen am beschrankten Bahnübergang an der Oesestraße. Das Motto: „104 Jahre – es reicht! Wir wollen nicht länger warten!“ Das Happening soll ein Protest sein gegen die jahre- und jahrzehntelange Verzögerung bei der Beseitigung des Bahnübergangs durch eine Unterführung.

Vor vier Jahren feierte die Partei an der Oeserstraße noch das 100-Jährige, denn bereits 1915 hatte die Königliche Eisenbahn gefordert, den Schienenübergang zu schließen. Autofahrer wie Anwohner leiden unter dem Verkehrshindernis. Manchmal blieben die Schranken bis zu 20 Minuten geschlossen, schimpfen die Nieder. Die daraus resultierenden Staus sind legendär.

Die Planungen für die Unterführung schleppen sich seit Jahren dahin. Die Abstimmung mit der Bahn sei kompliziert, hieß es aus dem Verkehrsdezernat, zudem verliefen im Boden alte Mäander der Nidda, die beim Bau der Unterführung gekappt werden müssten, was zu Schäden an den Häusern südlich der Bahnlienie führen könnte. Nach Auskunft der Bahn sei derzeit mit einem Baubeginn der Unterführung 2026 und mit der Fertigstellung frühestens 2029 zu rechnen.

Viel zu lange, findet auch die Nieder CDU. Die Partei fordert in der kommenden Sitzung des Ortsbeirats 6 am Dienstag, 22. Oktober, den Magistrat auf, über den aktuellen Planungsstand bezüglich der Bahnunterführung und den Zeitplan zu Beseitigung des Bahnübergangs zu informieren. Bislang seien Antworten des Magistrats nicht ausreichend gewesen. Oder geplante Baubeginne hätten sich als unrealistisch herausgestellt.

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Am Bahnübergang in Nied ist es zu einem tödlichen Unfall gekommen. Hätte das Unglück vermieden werden können? Die Stelle gilt seit Jahren als gefährlich. Jetzt wird Kritik an der Deutschen Bahn laut. Auch der Druck auf die Politik wächst nach dem Unfall an dem Bahnübergang in Frankfurt-Nied.

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