Die neue Bürgerinitiative mit vorbildlichen Corona-Abständen. 
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Die neue Bürgerinitiative mit vorbildlichen Corona-Abständen.  

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Nied: Zur Zukunft des Niddastrands

  • George Grodensky
    vonGeorge Grodensky
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Die neue Bürgerinitiative Georgshof lädt zu einem ersten öffentlichen Gedankenaustausch. Der Beachclub liegt im Landschaftsschutzgebiet und soll schließen.

Die Tausender-Marke ist geknackt. 1076 Menschen haben im Internet die Petition gezeichnet, die den Beachclub Niddastrand erhalten möchte und auf dem Georgshof an der Oeserstraße einen Lern- und Kinderbauernhof etablieren möchte (Stand 12. Juli, 20.15 Uhr).

Leicht wird das nicht umzusetzen sein. Der Beachclub ist gekündigt, bereits zum 31. Dezember 2019, informiert das Umweltamt. Das habe auch vor Gericht Bestand. Immerhin liege das Areal im Landschaftsschutzgebiet. Das heißt, Flora und Fauna fühlten sich gestört. Das allerdings seit zwölf Jahren.

Ein bisschen gewöhnt haben dürfte sich die heimische Tier- und Pflanzenwelt also an die Sandfläche mit Liegestühlen. „Es ist ja keine Partymeile“, findet Frank Rusko, der die Petition ersonnen hat. Gleichwohl ist die Stadt ans Recht gebunden und das tut sich schwer mit Gastronomie im Naturschutzgebiet.

Die Nieder wollen aber nicht aufgeben. Am Donnerstag hat sich eigens eine Bürgerinitiative gegründet, um das „kulturelle und pädagogische Angebot“ wie sie in einer Mitteilung schreibt, voran zu treiben. BIG nennt sie sich, Bürgerinitiative Georgshof. Für kommenden Dienstag, 14. Juli, 19 Uhr, lädt sie zum ersten öffentlichen Gedankenaustausch auf den Niddastrand, Oeserstraße 80.

„Wir wollen einen schönen und wichtigen Treffpunkt im Stadtteil mit dem Niddastrand nicht verlieren“, sagt Conny Lüders, eine der Gründerinnen. Generationen kommen dort unkompliziert zusammen, sagt sie. Zudem sei am Georgshof ausreichend Platz für Niddastrand, Lern- und Kinderbauernhof und den Polo-Verein.

Wegen des Landschaftsschutzes hofft die Gruppe auf eine pragmatische Lösung. „Wir werden mit dem Umweltamt sprechen, was möglich ist“, sagt Rusko. Viel Boden versiegelt habe der Beachclub nicht.

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