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Eine Anregung: Der Kerbeplatz könnte grüner sein. 

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Nied: Mitreden bei der Sozialen Stadt

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In der Zweiten Phase der Bürgerbeteiligung am Programm Soziale Stadt entwickeln Teilnehmer ein Leitbild für die kommenden sieben Jahre.

Die zweite Phase der Bürgerbeteiligung im Förderprogramm Soziale Stadt läuft an. Etwa 16 Millionen Euro fließen in den kommenden Jahren in die Entwicklung des Stadtteils. Wohnen und Gewerbe sollen neue Möglichkeiten erhalten. Fußgänger und Radfahrer sollen sich besser zwischen den drei Siedlungsbereichen vom Norden bis zum Mainufer bewegen können. Die Stadt will die soziale Infrastruktur ergänzen, Grünflächen und Spielplätze aufwerten und neu anlegen. Nied soll eine eigene Identität entwickeln.

Dafür arbeiten die Experten der Projektstadt am Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK). Das ist die Fibel, die die kommenden sieben Jahre des Stadtteils bestimmt. Die Stärken und Potenziale aufzeigen soll – und wohin die Reise geht. Die Arbeit ist aufwendig. Das Werk soll alle Meinungen der Bürger enthalten, um den Stadtteil ordentlich zu repräsentieren. Nied mit seinen knapp 20 000 Einwohnerinnen und Einwohnern ist recht heterogen.

In Phase 1 haben sich die Bürger an verschiedenen Infoständen einbringen können, über ein Postkartenaktion und über die Webseite www.mein-nied.de. Außerdem hat die Caritas in Bewohnertreffen Ideen und Teilnehmer für den Beirat Soziale Stadt gesammelt.

In Phase 2 kommen die Stadtteilbewohner nun zu gemeinsamen Planungswerkstätten zusammen. Zunächst gilt es, ein Leitbild zu entwickeln. Dann konkrete Projektideen. Parallel dazu lädt die Projektstadt die Institutionen des Stadtteils zu Runden Tischen ein, die Wohngesellschaften, die sozialen Einrichtungen, die Gewerbetreibenden, damit auch sie sich im ISEK einbringen können.

Der Beirat Soziale Stadt soll sicherstellen, dass die Bürgerbeteiligung nicht nur am Anfang des Projekts möglich ist, sondern über den gesamten Förderzeitraum. Der Beirat dient Bewohnern als Ansprechpartner. 13 Bürger sind vertreten, zwei bis drei aus jeder Siedlung. Außerdem zwölf Vertreter der Institutionen. Die erste Sitzung ist am 21. August.

Mitmachen: Werkstatt I: Leitbild und Ziele für Nied entwickeln, am Samstag, 17. August, 15-18 Uhr. Werkstatt II: Projekte konkretisieren, am Samstag, 21. September, 15-18 Uhr. Beides in der Halle der SG Nied, Oeserstraße 74.

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