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Nied

Einzug im früheren „Nieder Loch“

Die Arbeiten im früheren sogenannten Nieder Loch, dem Areal zwischen der Mainzer Landstraße auf Höhe der beiden Ruderclubs und der Straße Alt-Nied, sind fast fertig, Die ersten Mieterinnen und Mieter kommen im September ins Neubaugebiet.

Wer häufig am früheren „Nieder Loch“, dem Areal zwischen der Mainzer Landstraße auf Höhe der beiden Ruderclubs und der Straße Alt-Nied, vorbeikommt, hat festgestellt: Die Bauarbeiten sind in den letzten Zügen. Laut einer Mitteilung des Bauherrn, der städtischen Wohnungsbaugesellschaft ABG Frankfurt Holding, sollen im September die ersten Mieterinnen und Mieter einziehen.

Die über das Mittelstandsprogramm der Stadt Frankfurt geförderten Wohnungen werden zu Quadratmeterpreisen von 8,50 bis 10,50 Euro vermietet. Die Miete der frei finanzierten Wohnungen wird voraussichtlich bei 13,20 Euro liegen. Gebaut hat die ABG energiesparende Passivhauswohnungen, von denen 30 Prozent im Frankfurter Programm gefördert werden.

Das Wohnbauprojekt nach den Plänen der Frankfurter Architekten Kristin Dirschl und Mathias Federle, die sich in einem Gutachterwettbewerb durchgesetzt haben, wird in zwei Bauabschnitten realisiert. Im ersten Schritt wurden im nordwestlichen Teil des Areals 75 Wohnungen mit zwei bis fünf Zimmern und eine durchgehende Tiefgarage mit 80 Stellplätzen gebaut. Entstanden sind insgesamt sieben Gebäudeteile mit jeweils eigenem Eingang. Zur Mainzer Landstraße hin haben die Häuser vier Stockwerke sowie teilweise einem weiteren Staffelgeschoss.

Die Gebäude sind jeweils in Haken-Form angelegt. Diese Trakte sind miteinander verbunden und umschließen zwei Innenhöfe, die sowohl von der Mainzer Landstraße als auch von einem auf der Rückseite gelegenen Fuß- und Radweg erreicht werden können. Damit, so wirbt die ABG, knüpfen die Architekten an die „Formensprache“ der historischen „Hakenhöfe“, einem traditionell verbreiteter Bauernhof-Baustil, in Alt-Nied an.

Die Höfe sollen begrünt, mit Bäumen bepflanzt und mit Spielflächen für Kinder versehen werden. Die Stichgärtenstraße, die das Neubaugrundstück in Ost-West-Richtung quert und die Grenze zwischen den beiden Bauabschnitten bildet, soll als Rad- und Gehweg ausgebaut werden, um eine Verbindung zwischen Alt-Nied und dem Mainufer zu schaffen. Eine neue Fußgängerampel, die den Übergang über die Mainzer Landstraße ermöglicht, ist bereits angelegt worden.

Weiter gehen soll es auf dem angrenzenden Areal, das im Moment als Bauhof fungiert. Dort sind ein weiterer Quartiersplatz, ein großer Supermarkt und 56 Wohnungen geplant. „Zu Beginn des Jahres 2022 müssten wir das hinbekommen“, sagt ABG-Chef Frank Junker. Das hänge davon ab, wann die Stadt Frankfurt den Bebauungsplan vorlege. Für den Supermarkt sei man bereits in konkreten Verhandlungen mit einem Betreiber. Entgegen früherer Annahmen werde es wohl nicht Rewe, der an der Mainzer Landstraße / Alt-Nied eine Filiale hat.

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