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Neues Wahlfach an Uniklinik in Frankfurt: „Covid-19“

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Studierende der Goethe-Universität Frankfurt sollen im Einsatz gegen COVID-19 helfen.

Für die Versorgung der absehbar steigenden Anzahl an Corona-Patienten in den kommenden Wochen werden zusätzliche personelle Ressourcen benötigt, um das vorhandene Personal zu entlasten. Studierende der Medizin der Frankfurter Goethe-Universität können ab sofort das neue Wahlfach „Covid-19“ belegen. Die Idee dazu hatten Medizinstudierende mit dem Dekanat.

Die Studierenden sammelten laut Goethe-Uni nicht nur wertvolle Praxiserfahrungen im Medizinstudium, sondern hülfen gleichzeitig, die Krankenversorgung des Universitätsklinikums zu unterstützen.

Über ein Onlineportal können Studierende ihre Hilfe anbieten und angeben, über welche Qualifikationen sie verfügen. Das Universitätsklinikum wiederum meldet seinen aktuellen Bedarf an Unterstützung durch Studierende dem Studiendekanat. Parallel bemüht sich das Studiendekanat darum, die Anerkennung dieser Leistungen für die Lehre auch bei dem Hessischen Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen zu erreichen.

Die bisherige Resonanz auf das Projekt sei sehr positiv: Es haben sich bis Donnerstag bereits über 1000 Studierende registriert. „Wir sind den Initiatoren und den potenziellen Helferinnen und Helfern sehr dankbar. Das kann eine sehr wichtige Hilfe in einer herausfordernden Zeit sein“, sagt Jürgen Graf, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Frankfurt.

Da auch andere Einrichtungen wie die akademischen Lehrkrankenhäuser, die Kassenärztliche Vereinigung (KV), das Gesundheitsamt oder allgemeinmedizinische Hausarztpraxen einen Bedarf haben könnten, wurde über das Onlineportal ebenfalls die Bereitschaft abgefragt, sich auch in solche Bereiche als Helfer einzubringen.

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