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Neuer Träger für katholische Schule in Frankfurt gesucht

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Von: Peter Hanack

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Roma locuta causa finita – Rom hat entschieden, die Sache ist erledigt? Im Fall des deutschen Synodalen Weges sicher nicht.
Lernen im Zeichen des Kreuzes. In Frankfurt soll ein neues Gymnasium entstehen. © Marijan Murat/dpa

Das Bistum Limburg hält an Neubauplänen fest, nachdem die Malteser-Werke als Träger des Gymnasiums abgesprungen sind. Auch die Stadt Frankfurt unterstützt das Vorhaben.

Das Vorhaben, in Frankfurt eine neue katholische Schule zu errichten, ist doch noch nicht vom Tisch. Nachdem der bisher vorgesehene Träger, die Malteser-Werke, wie am Mittwoch berichtet von dem Projekt zurückgetreten sind, sucht das Bistum Limburg nach einem neuen Partner.

Errichtet werden soll das Gymnasium für 800 Schüler und Schülerinnen auf dem Gelände der St. Raphael-Gemeinde an der Ludwig-Landmann-Straße in Bockenheim, schräg gegenüber des Brentanobads. Die Malteser-Werke, das Bistum Limburg sowie die Stadt hatten das Vorhaben vor acht Jahren auf Anregung der Malteser auf den Weg gebracht.

Ursprünglich war die Eröffnung für das nächste Schuljahr geplant. Doch der Baubeginn verzögerte sich immer weiter. Nach Angaben der Malteser wackelte die Finanzierung, weil ein Zuwendungsbescheid seitens des Bistums in Höhe von 7,5 Millionen Euro ausgeblieben war. Das Bistum erklärte, das Geld sei nicht für den Bau, sondern für den Betrieb der Schule vorgesehen gewesen.

Frankfurt gibt 16 Millionen Euro

Insgesamt wird das Projekt auf 51 Millionen Euro veranschlagt. Die Stadt hat bereits einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 16 Millionen Euro für den Bau bewilligt. Dafür müsste die 2020 entweihte Kirche St. Raphael sowie das Pfarr- und Gemeindehaus abgerissen werden. Teile der Kirche sollen in den Neubau integriert werden.

Frankfurts Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) zeigt sich optimistisch, dass ein neuer Träger für die Schule gefunden werden könne. „Das Projekt ist nicht am Ende“, sagte sie der Frankfurter Rundschau. Die Stadt werde das Vorhaben weiterhin unterstützen.

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