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An der Goldpeppingstraße 27 in Preungesheim werden 139 Wohnungen im Blockrand gebaut. Foto: Rolf Oeser
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An der Goldpeppingstraße 27 in Preungesheim werden 139 Wohnungen im Blockrand gebaut.

Bauen

Neuer sozialer Wohnraum in Frankfurt

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Die ABG baut geförderte Wohnungen unter anderem in Preungesheim - die Mieten sind deutlich günstiger als im Frankfurter Durchschnitt.

In dem Rohbau, der derzeit an der Goldpepppingstraße mit der künftigen Hausnummer 27 in Preungesheim entsteht, ist schon die Tiefgarage zu erkennen. Bis Ende 2022 oder Anfang 2023 soll nach Auskunft von ABG-Geschäftsführer Frank Junker die Bebauung im Blockrand fertig sein. 139 Wohnungen würden errichtet, sagte er, davon jeweils 25 im ersten und weitere 25 im zweiten Förderweg.

Im ersten Förderweg kosteten die Sozialwohnungen 5 Euro bis 5,50 Euro pro Quadratmeter. Im zweiten Förderweg, in Frankfurt nach dem sogenannten Mittelstandsprogramm, lägen die Mietpreise bei 8,50, 9,50 oder 10,50 Euro pro Quadratmeter. Die nicht geförderten Mietwohnungen kosteten 13 Euro pro Quadratmeter.

Förderung von Land und Stadt

Das ist immer noch günstiger als die durchschnittliche Miete in Frankfurt, die laut Beratungsunternehmen Immoconcept etwa 20 Euro pro Quadratmeter im Neubau beträgt.

Die ABG baut derzeit unter anderem in der Goldpepppingstraße 27 sowie der Kantapfelstraße 8, der Brühlstraße 33-35, dem Ebereschenweg 100, 102, 104, 106, der Mörfelder Landstraße 130 und 130 a-c sowie in der Platensiedlung, Sudermannstraße 2a. Die Gebäude entstehen im Passivhausstandard oder im KfW-55-Standard. Darunter sind 89 geförderte Wohnungen.

Das Land Hessen fördert diese Bauprojekte mit Darlehen von etwa 12,8 Millionen Euro und Finanzierungszuschüssen von rund 5,1 Millionen Euro. Die Stadt beteiligt sich mit 9,5 Millionen Euro.

Anfangshöchstmiete ab fünf Euro

Die Anfangshöchstmiete von 5 bis 5,50 Euro je Quadratmeter ohne Betriebskosten entlaste den angespannten Wohnungsmarkt, sagte der unter anderem für Wohnen zuständige Staatssekretär Jens Deutschendorf (Grüne). „Damit schaffen wir bezahlbaren Wohnraum für Bürgerinnen und Bürger mit geringem Einkommen.“ Am Freitag übergab er die Förderbescheide für insgesamt fünf Projekte.

Dazu zählen neben der Blockrandbebauung an der Goldpepppingstraße im Frankfurter Bogen auch Mehrfamilienhäuser, die Nachverdichtung in der ehemaligen Kasernensiedlung Platensiedlung und die Kernsanierung des Bunkers in der Brühlstraße in Heddernheim.

Insgesamt stelle das Land Hessen in dieser Legislatur 2,2 Milliarden Euro für die Förderung des sozialen Wohnungsbaus bereit, was eine Rekordsumme darstelle, sagte Teutschendorf. „Jede und jeder in Hessen soll eine angemessene Wohnung zu einem bezahlbaren Preis finden.“

Teutschendorf verwies auch auf die Kampagne „Großer Frankfurter Bogen“ des Landes, die Wohnraumförderung in 37 Kommunen vorsieht, die bis zu 30 Minuten mit der Bahn von Frankfurt entfernt sind. Der Frankfurter Bogen in Preungesheim ist Namensgeber der Kampagne.

„Die Förderung zeigt, dass das Land zu seiner sozialen Verantwortung steht“, sagte ABG- Geschäftsführer Frank Junker.

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