Sanierung

Neuer Boden für Goethestraße

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Asphalt oder Pflaster in der Frankfurter Goethestraße? Der Ortsbeirat 1 muss sich entscheiden. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Der Bodenbelag der Goethestraße ist in die Jahre gekommen. Gerade in Kreuzungsbereichen gebe es starke Schäden, sagt Volker Benz vom Amt für Straßenbau und Erschließung in der Sitzung des Ortsbeirat 1 am Dienstag. Die letzte Erneuerung habe es Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre gegeben. Kommendes Jahr wird der Untergrund der Luxusmeile in der Innenstadt saniert. Das Stadtteilgremium soll nun über den neuen Belag entscheiden.

Zur Auswahl stehen Asphalt und Pflaster. Beide hätten ihre Vor- und Nachteile, erklärt Benz. Das Amt präferiere den Asphalt, denn die Bauzeit sei halb so lang und auch die Kosten rund 100 000 Euro günstiger. Circa 225 000 Euro kostet die Pflasterbauweise. Der Lärm sei zudem geringer, die Reinigung leichter und Reparaturen einfacher zu erledigen. Auch würde sich das helle Grau in der Sonne nicht so sehr aufheizen. Für Radfahrer sei Asphalt zudem angenehmer zu befahren.

Und der Vorteil des Pflasters? Es sieht schicker und weniger schlicht aus. Zudem, kein unwichtiger Aspekt, verleitet es weniger zum schnellen Fahren. Der Belag der Gehwege und der Parkplätze bleibt unverändert.

Autofahrer könnten die Goethestraße weiter befahren, sagt Benz auf Nachfrage, auch wenn sie schmal sei. Sie werde natürlich weiter als Fahrradstraße ausgeschildert bleiben. Die blauen Schilder, die Autofahrer auf die Radfahrer hinweisen, müssen reichen. Die hatte der Ortsbeirat einst beauftragt, erinnert Ortsvorsteher Oliver Strank (SPD). Es sei nichts anderes vorgesehen, sagt Benz.

Das Gremium will sich nun intern beraten, welchen Bodenbelag es bevorzugt. Die Meinungen gingen in Frankfurt auseinander, sagt Benz, der Ortsbeirat 4 hatte sich seinerzeit für die Berger Straße Pflaster gewünscht. Der Ortsbeirat 2 hatte sich für Asphalt auf der Leipziger Straße entschieden.

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