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Kommentar

Neue Wege gehen

  • Judith Gratza
    vonJudith Gratza
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Kirchen müssen, wenn sie in diesem Jahr für die Menschen präsent sein wollen, alte Strukturen verlassen, neue Wege gehen, ohne ihre Traditionen aufzugeben. Ein Kommentar.

Corona fordert den Menschen in besonderer Weise heraus. Auch die Kirchen. Die Pandemie zwingt uns, bewusster mit dem umzugehen, was für uns heutzutage selbstverständlich geworden ist. Dazu gehört auch das Weihnachtsfest.

So müssen die Kirchen, wenn sie in diesem Jahr für die Menschen präsent sein wollen, alte Strukturen verlassen, neue Wege gehen, ohne ihre Traditionen aufzugeben. Da sind kreative Lösungen gefragt. Die Übertragung des Gottesdienstes via Livestream ist ein Beispiel.

Die Hoffnungsgemeinde beweist wie viele andere evangelische und katholische Kirchengemeinden in diesen Zeiten, dass sie bereit ist, sich zu öffnen, neue Formate zu entwickeln, um den Menschen auch in Krisen Halt bieten zu können. Sei es in der Kirche, auf der Straße oder eben im Internet.

Zugleich bietet dieser bewusste Umgang für die Kirche eine Chance, stärker als zuvor Menschen anzusprechen, die bislang nicht in die Gotteshäuser gekommen sind. Per Livestream im Internet wird Kirche transparenter, können Kirchenferne als Zaungäste bei Gottesdiensten dabei sein, ohne bemerkt zu werden – und sich dennoch in Gemeinschaft fühlen. Auch an Weihnachten. Zugleich kommt Kirche mit diesem Format zu den Leuten nach Hause, denen es schwerfällt, sich auf den Weg zu machen, weil sie zu alt, nicht mehr mobil, ängstlich oder verhindert sind.

Und unsereins? Auch wir sind gezwungen, in diesem Jahr bewusster mit dem Weihnachtsfest umzugehen. Das fängt mit der Feier im kleineren Familienkreis an und hört mit der Frage auf, ob man sich das Krippenspiel diesmal an Heiligabend auf Youtube anschaut und erst einen Tag später, am Ersten Weihnachtsfeiertag, in die Kirche zum Gottesdienst geht. Die neuen Formate der Kirche machen es möglich. Daher ist es wichtig, dass sie mit dem Ende der Pandemie nicht verlorengehen.

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