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Erzieherin Manuela Melchior und die Kinder genießen die Zeit im neu gestalteten Gruppenraum.

Preungesheim

Neue Toiletten für die Minis

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Der Internationale Bund passt seine Kita „New Betts“ an die U3-Kinder an. Spender werden für den Umbau des Außengeländes gesucht.

Manuela Melchior hat ihr Urteil gefällt: „Ich liebe diesen Raum!“ Die Erzieherin in der Kita „New Betts“ an der Walter-Hesselbach-Straße ist begeistert von dem Umbau, der nötig wurde, um den gestiegenen Betreuungsbedarf zu decken. Dafür war die Kita auf Spenden angewiesen – und sie ist es für weitere anstehende Arbeiten noch immer.

Seit zehn Jahren existiert die Einrichtung des Internationalen Bundes. Gestartet war sie mit vier Kindergarten-Gruppen für die Kinder von drei bis sechs Jahren. Doch: „Der Bedarf an U3-Gruppen wurde größer und größer“, sagt Kerstin Pongs, die seit Mai die Einrichtung leitet. Vor rund fünf Jahren wurde die erste Gruppe, in der die Kinder im Alter zwischen einem und drei Jahren betreut werden, eingerichtet. Nun musste dringend eine zweite her.

In drei Wochen der Sommerferien hat die Kita daher geschlossen und mit dem Umbau begonnen. Aus einem Kindergarten- ist ein Krippenraum geworden. Für den Umbau wurden alle Wände neu gestrichen, die Einrichtung auf die neue Zielgruppe angepasst. „Einige Möbel fehlen auch noch, da gab es Lieferschwierigkeiten“, erklärt Leiterin Pongs.

Beim Ortstermin sind die Kinder gerade in einer Ecke versammelt. Erzieherin Melchior erläutert: „Wir reparieren kaputte Bücher.“ Dazu hantieren Kinder und Betreuer mit Tesafilm und Scheren. In einer anderen Ecke des Zimmers steht eine Spielküche, es gibt Spielzeuge und Bücher.

Gestrichen sind die Wände in gelb, und das ist Absicht. „Vorher war hier alles blau“, sagt Kerstin Pongs. Im Zuge des Umbaus habe man sich entschieden, allen Gruppen eigene Farben zu geben. Neben gelb sind das rot, blau und lila.

Es sind also aktuell vier Gruppen, verteilt auf zwei Stockwerke. Zwei Gruppen für die ganz Kleinen mit jeweils elf Plätzen und zwei für die Älteren mit jeweils 21 Plätzen. „Und die sind auch alle belegt“, sagt Pongs. Eine Warteliste ist angelegt, „aber wachsen können wir derzeit absolut nicht“.

Allerdings soll das Außengelände noch verbessert werden. Das ist ziemlich groß, für die Kindergarten-Kinder hat es auch viel zu bieten. Aber der Fokus muss jetzt eben auch auf die Jüngsten gelegt werden.

So soll eine Terrasse, zu der eine Krippen-Gruppe direkten Zugang hat, mit Spielgeräten ausgestattet werden. Das gleiche soll mit einem Bereich der Außenfläche geschehen, die direkt vor der anderen Krippen-Gruppe liegt. „U3-Kinder haben eben andere Bedürfnisse als die größeren Kinder“, sagt Kerstin Pongs.

Das zeigt sich auch beim Bad. So muss zum Beispiel die Toilette wesentlich niedriger sein. Daher wurden zwei Badezimmer umgebaut und angepasst, unter anderem durch eine 3000-Euro-Spende der Allianz.

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