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Charlotte Eisenberg, Pfarrerin der Regenbogengemeinde. Foto: privat

Sossenheim

Die neue Sossenheimer Pfarrerin ist medienaffin

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Im Talar auf Twitter, für Charlotte Eisenberg kein Problem. Am Sonntag stellt sie sich in der Regenbogengemeinde vor.

Seit 1. August wohnt Charlotte Eisenberg mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im evangelischen Pfarrhaus in Sossenheim. Prodekan Holger Kamlah wird sie in einem Abendmahlgottesdienst am morgigen Sonntag 10 Uhr, in der Kirche der Evangelischen Regenbogengemeinde, Siegener Straße 17, als neue Pfarrerin der Gemeinde vorstellen. Sie ersetzt Pfarrer Horst Klärner, der sich im Februar 2019 in den Ruhestand verabschiedet hat.

Eisenberg, geboren 1981, stammt aus der Wetterau. Sie studierte Theologie in Heidelberg, Berlin und Buenos Aires, Argentinien. Über deutsch-afrikanische Begegnungen hat Eisenberg ihre Doktorarbeit geschrieben, das führte sie nach Ghana und Uganda. Ihr Mann hat lange im Libanon und Syrien gelebt und dort seine Liebe zur arabischen Sprachen für sich entdeckt. Kein Wunder, dass Charlotte Eisenberg von sich sagt, es habe sie immer gereizt, Neues kennenzulernen und den Blickwinkel zu wechseln.

„Gemeinde ist für mich ein Ort, wo jeder willkommen und eingeladen ist – mit all seinen Schwächen und Stärken“, diesen Gedanken möchte sie in Sossenheim umsetzen. Ansprechbar sei sie jederzeit, „gerne auch auf Twitter, Facebook oder Instagram“. (dit)

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