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Neue Räume für Kreative in Frankfurt

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Von: Christoph Manus

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In Höchst sind einige neue Arbeitsräume für Kreative entstanden. Die Stadt Frankfurt unterstützt entsprechende Umbauten mit Fördermitteln.
In Höchst sind einige neue Arbeitsräume für Kreative entstanden. Die Stadt Frankfurt unterstützt entsprechende Umbauten mit Fördermitteln. © ROLF OESER

Die Stadt Frankfurt hat inzwischen mehr als 200 Umbauten von Gewerberäumen in Ateliers und Werkstätten für Kreative gefördert. Damit geht sie auch gegen Leerstand im Stadtteil vor.

Gut zehn Jahre nach dem Start des Frankfurter Programms zur Förderung des Umbaus leerstehender Räume für Kreative ist jetzt das 200. Vorhaben fertiggestellt worden. Auf vorher leerstehenden Flächen an der Arnsburger Straße in Bornheim ist mit städtischer Hilfe ein Designbüro mit Ausstellungsraum entstanden.

Seit 2011 stellt die Stadt Fördermittel für Eigentümer:innen oder Mieter:innen bereit, die Räume in Ateliers, Studios oder Werkstätten für Kreative umbauen. Das soll verhindern, dass immer mehr Menschen aus der Branche in andere Städte abwandern, und es soll zugleich den Leerstand mindern.

Viel geschehen ist in den vergangenen Jahren etwa rund um die Wächtersbacher Straße im Gewerbegebiet Fechenheim-Nord und in Höchst. Aber fast in allen Stadtteilen sind nach Angaben des Planungsdezernats Umbauten gefördert worden. 214 Projekte hat die Stadt inzwischen bewilligt. Gut 3,92 Millionen Euro hat sie laut Planungsdezernat dafür bereitgestellt.

Das Suchen und Finden erschwinglicher Räume sei für Kreative in den vergangenen Jahren immer schwieriger geworden, erläutert Planungsdezernent Mike Josef (SPD). Mit dem Programm, für das die Stadt 500 000 Euro pro Jahr bereithält, trage man auch zur Steigerung der Lebensqualität in den Stadtquartieren bei. Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst (FDP) spricht von einem Erfolg für die Wirtschaftsförderung: „Auch das Gewerbe in den Stadtteilen profitiert durch eine schnelle und kreative Weitervermietung leerstehender Räume.“

Die Leerstandsagentur Radar begleitet das Programm für die Stadt. Sie vermittelt Gewerberäume an Unternehmen, organisiert projektbezogene Zwischennutzungen, informiert über Fördermöglichkeiten und hilft außerdem bei den Anträgen. Pro Umbau fließen bis zu 150 Euro pro Quadratmeter. Die Förderung ist allerdings auf 120 Quadratmeter begrenzt. Eine Bedingung ist auch, dass die Räume mindestens fünf Jahre für kreative Tätigkeiten genutzt werden.

Mehr zum Programm unter www.radar-frankfurt.de

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