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Die Linie 30 fährt bald an Schultagen morgens für ein Stunde alle 7,5 Minuten. Peter Jülich
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Die Linie 30 fährt bald an Schultagen morgens für ein Stunde alle 7,5 Minuten. Peter Jülich

Fahrplanwechsel

Neue Metrobuslinie in Frankfurt

  • Steven Micksch
    VonSteven Micksch
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Der Fahrplanwechsel am 12. Dezember sorgt in Frankfurt für eine dichtere Taktung und mehr Verbindungen. Ein langgehegter Wunsch vieler Fahrgäste wird dabei auch erfüllt.

Mit dem Fahrplanwechsel der städtischen Nahverkehrsgesellschaft Traffiq am 12. Dezember wird es in Frankfurt eine zusätzliche Metrobuslinie, mehr E-Busse und eine dichtere Taktung auf der Schiene geben. „Damit noch mehr Menschen vom Auto auf den Nahverkehr umsteigen, braucht es ein attraktives und zuverlässiges Angebot im ÖPNV“, sagte Mobilitätsdezernent Stefan Majer bei der Vorstellung des neuen Fahrplans am Donnerstag.

Um die Verkehrswende weiter voranzutreiben, werde die Zahl der Elektrobusse auf 41 erhöht. Künftig werden auch auf den Linien 52 und 87 E-Busse fahren. Für Mitte kommenden Jahres kündigte Majer auch dieselfreie Fahrzeuge für die Metrobuslinie 36 und Ende 2022 für die Linie 59 an.

Die Anzahl der Metrobuslinien in der Stadt steigt mit dem Fahrplanwechsel auf neun. Die Linie 46 wird zur M46 aufgewertet und soll ein besseres Angebot in das Europaviertel darstellen. Mit einer dichteren Taktung und Fahrten rund um die Uhr leiste man hier den Vorlaufbetrieb für die im Bau befindliche Verlängerung der U5.

Mehr Anpassungen

Linie 25: Mo.-Fr. Beginn des 15-Minuten-Takts am Nachmittag bereits um 13 Uhr statt um 15 Uhr.

Linie 63/66: Ein überlagerter 7,5-Minuten-Takt auf dem gemeinsamem Abschnitt beginnt zukünftig bereits ab 12 Uhr statt 13 Uhr.

Linie N8: Verkehrt zwischen Südbahnhof und Heddernheim nun im 15-Minuten-Takt, um den Anschluss im Nachtverkehr zu verbessern. mic

Einfluss nimmt die M46 aber auch auf die Buslinie 64. Diese fährt bisher am Morgen ab und zu bis zum Europaviertel. Künftig endet die 64 immer am Hauptbahnhof. Wer mit dem Bus weiter ins Europaviertel möchte, muss am Bahnhof in die M46 umsteigen.

Auf der Metrobuslinie M34 wird der Linienweg gestrafft. Weil das Rebstockbad abgerissen und neugebaut wird, macht die Linie nicht mehr den Schlenker dorthin, sondern fährt direkt über die Straße Am Römerhof zur Haltestelle Leonardo-da-Vinci-Allee. Anbindung an das Gebiet rund um das Rebstockbad gibt es künftig durch die Buslinie 54. Diese endet nun nicht mehr am Griesheimer Bahnhof, sondern wird über das Neufeld, den Römerhof und eben das Rebstockbad bis zur Leonardo-da-Vinci-Allee verlängert.

Auch die Buslinie 69 wird ausgebaut. Statt am Weißen Stein zu enden, verlängert sie sich über die Kurhessenstraße bis zum Markus-Krankenhaus. Tom Reinhold, Geschäftsführer der Nahverkehrsgesellschaft Traffiq: „Wir reagieren damit auf einen oft gehegten Fahrgastwunsch.“ Die Stadtteile Eschersheim und Ginnheim würden damit noch besser verkehrlich erschlossen.

Beim Schienenverkehr bessert die Nahverkehrsgesellschaft ebenfalls nach. So werden künftig die Linien U6 und U7 an allen Tagen im Zehn-Minuten-Takt bis 21 Uhr verkehren. Die Linie U2 bekommt in den Morgenstunden einen vierten Wagen.

Bei den Tramlinien 11 und 21 wird die Taktung an Sonntagen angepasst. Sie fahren jetzt bereits ab 11 Uhr im Zehn-Minuten-Takt. Zudem nehmen die Busse auf den Linien 35, 57, 65, 69, 78, 81, 82, 84 und 87 ihren Betrieb am Sonntag bereits eine Stunde früher, also ab 11 Uhr, auf.

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