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Frankfurt. 10.08.2021. VGF stellt an der Hauptwache unterschiedliche Busse vor. Kunden koennen die Omnibusse testen und bewerten. Alexander Bauer von der Frankfurter Behindertenarbeitsgemeinschaft (FBAG) testet mit seinem Elektro-Rollstuhl den Bus aus Spanien.
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Frankfurt. 10.08.2021. VGF stellt an der Hauptwache unterschiedliche Busse vor. Kunden koennen die Omnibusse testen und bewerten. Alexander Bauer von der Frankfurter Behindertenarbeitsgemeinschaft (FBAG) testet mit seinem Elektro-Rollstuhl den Bus aus Spanien.

Frankfurt

Neue Busse für die Stadt Frankfurt

Bei einem Aktionstag können Passagiere ihre Wünsche äußern.

Wie sieht der Bus der Zukunft aus? Hat er viel Stauraum oder viele Sitzmöglichkeiten? Weiche oder harte Sitze? Fährt er mit Diesel oder Elektro? Diese Fragen wurden am Dienstag an der Hauptwache gestellt. Passanten und Passantinnen, vor allem solche, die häufig Bus fahren, hatten dort die Möglichkeit, sich drei sehr unterschiedliche Busmodelle von innen anzusehen. Gemeinsam mit der Berliner Beratungsfirma Mobility Institute hatte die Frankfurter Nahverkehrsgesellschaft Traffiq zum sogenannten „Experience Day“ eingeladen, um die Meinungen von Menschen einzuholen, die regelmäßig mit dem Bus fahren.

In drei Jahren werden die Busse, die jetzt noch in Frankfurt unterwegs sind, durch neuere Modelle ersetzt. Diese sollen möglichst gut an die Wünsche der Nutzerinnen und Nutzer angepasst sein. An der Hauptwache konnten diese ihre Eindrücke und Vorstellungen auf kleine Kärtchen schreiben, die in einer Box gesammelt wurden.

„Für eingeschränkte Menschen ist das sehr unpraktisch“, kritisiert Karl-Heinz Bartholomai den Bus der Firma Iveco, der vom Nordhessischen Verkehrsverbund genutzt wird. Das Modell hat viele Stufen, die für ältere Menschen ein Hindernis darstellen. Die Kinder seien davon begeistert, so Niklas Hoffmann vom Mobility Institute Berlin. Aber ihre Eltern dächten eher daran, wie unpraktisch diese Gestaltung für Kinderwagen sei. „Den meisten Menschen ist die Funktionalität sehr wichtig.“ So freuen sie sich zum Beispiel über eine effiziente Raumnutzung für möglichst viele Sitzflächen, USB-Ladestationen an den Sitzen und Ablageflächen für Gepäck.

Während der Iveco-Bus vom NVV sehr weiche Sitze hat, die gerade für längere Überlandfahrten gut geeignet sind, setzt das spanische Modell von Irizar auf ein schlichteres Design. Die Sitze sind aus durchsichtigem Plastik und eher hart. Die Lichtdurchlässigkeit und die bis zum Boden reichenden Fenster erzeugen aber einen Effekt, der den Raum größer erscheinen lässt. „Ich finde toll, dass die Sitzflächen abwaschbar sind“, meint Besucherin Antje Kruck. Sie schlägt außerdem vor, unter den Sitzen Fußablagen einzubauen, damit die Fahrgäste nicht dazu verleitet würden, ihre Füße auf den Sitzflächen abzulegen.

Die Modelle an der Hauptwache sollen nur verschiedene Optionen darstellen, die beim Busdesign möglich sind. Nach der Auswertung der Ergebnisse tritt die Beratungsfirma Mobility Institute mit den Herstellern in Kontakt. So kann dann in drei Jahren ein Bus durch Frankfurt fahren, der genau an die Bedürfnisse seiner Bewohnerinnen und Bewohner angepasst ist. Übrigens: Das aktuelle Frankfurter Modell, der Solaris Urbino 12, kommt insgesamt bei den Besucher:innen am besten an. (KIKI BRUDER)

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