Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Umwelt

Naturschutzverband lobt Frankfurt

  • Peter Hanack
    vonPeter Hanack
    schließen

Die Schutzgemeinschaft Vogelsberg begrüßt Inbetriebnahme des Wasserwerks Hattersheim. Und will mehr.

Das Wasserwerk Hattersheim soll technisch überholt werden und schon bald wieder einen großen Beitrag zur Versorgung der angrenzenden Großstadt Frankfurts liefern. Damit könnten die Importe aus dem Vogelsberg zurückgefahren werden. Das stößt dort auf positive Resonanz.

Geplant ist, in Hattersheim jährlich zwischen sechs und sieben Millionen Kubikmeter Grundwasser zu fördern. Der Betrieb dort ruhte in den vergangenen Jahren, allerdings wurden die Anlagen seit 2002 im Stand-by gehalten.

Die Schutzgemeinschaft Vogelsberg fordert schon lange, dass Frankfurt mehr für seine Eigenversorgung mit Trinkwasser tun soll und hatte dazu unter anderem die Grundwasserförderung im benachbarten Hattersheim angemahnt. Das Ertüchtigen des dortigen Wasserwerks durch Hessenwasser stelle einen echten Durchbruch für eine stärkere Eigenversorgung Frankfurts dar, loben die Naturschutzaktiven nun.

Gleichzeitig monieren sie allerdings, dass noch viel mehr möglich sei. In Hattersheim seien früher 16 bis 17 Millionen Kubikmeter pro Jahr gefördert worden. Es sei damit eines der größten Wasserwerke des Ballungsraums Rhein-Main gewesen. Diese Menge entspreche in etwa dem gesamten Wasser, das der Versorgungsbetrieb Ovag gegenwärtig aus all seinen Fernwasserwerken zusammen jährlich nach Rhein-Main liefere.

Die Schutzgemeinschaft Vogelsberg macht sich seit mehr als drei Jahrzehnten für eine Verringerung des Wasserexports in das Rhein-Main-Gebiet stark. Die Reaktivierung von Hattersheim mache deutlich, dass den Verantwortlichen klar geworden sei, dass es in Zeiten des Klimawandels „ein Weiter so“ nicht mehr geben könne, heißt es von dort. So würden durch die Eigenförderung in Hattersheim die klimagestressten Fernwasserbrunnen im Vogelsberg und im Burgwald erheblich entlastet.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare