Oberrad

Natur für Stadtkinder

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Die Stadt stellt das Konzept für den Spielplatz Beckerwiese vor. Es sieht vor, dass das Abenteuer künftig nicht mehr im Hüttenbau bestehen wird.

Das Kinderbüro wird am Freitag, 2. November, im Ortsbeirat das neue Konzept für den Abenteuerspielplatz am Scheerwald-Parkplatz, auch Spielplatz Beckerwiese genannt, vorstellen. Angekündigt haben sich auch die Freunde und Förderer der Oberräder Gruneliusschule und des Nachbarschaftszentrums Ostend, das den Sozialraum Oberrad mitbetreut.

Das etwa 800 Quadratmeter große Areal liegt im Landschaftsschutzgebiet. Die Kinder haben es als Bauspielplatz genutzt. Unzählige Holzhäuser sind entstanden – und mittlerweile wieder abgerissen. Denn erlaubt ist nur eine Hütte. Zwei mal drei mal fünf Meter umbauter Raum. Die Stadt müsse da alle gleich behandeln, Hobbygärtner wie Kinder, sagt das Grünflächenamt. Wer zu viel baut, versiegelt Fläche.

Das neue Konzept sieht vor, dass das Abenteuer künftig nicht mehr im Hüttenbau bestehen wird. Die Stadtkinder sollen mit Natur in Berührung kommen, sollen planschen, wühlen, pflanzen – Blumen und Gemüse ziehen.

Damit nähert sich ein langer Prozess seinem Ende. 2014 hat der Verein Abenteuerspielplatz Riederwald mit 20 000 Euro Anschubfinanzierung aus dem Sozialrathaus Sachsenhausen losgelegt. Das Glück der Kinder hielt ein Jahr.

Die Stadt kann keine institutionelle Förderung anbieten, also das Projekt Abenteuerspielplatz nicht dauerhaft finanzieren. Der Verein hätte das Areal gerne weiter betrieben. Konnte aber nicht, weil die Finanzierung nicht gegeben ist.

Seither gibt es keinen regelmäßigen öffentlichen Betrieb mehr auf dem Areal. Manche Kita nutzte das Gelände, auch Ferienspiele hat es dort gegeben.

Der Ortsbeirat 5 tagt am Freitag, 2. November, 19 Uhr, im Saalbau Oberrad, Offenbacher Landstraße 357.

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