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Möglichst Wege in Frankfurt per Fahrrad, das ist mal ein Ziel.

Klimawette

Musizieren und sparen fürs Klima

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An der Uni Frankfurt steigt ein Benefiz-Konzert für die „Fridays for Future – und die Klimawette gilt noch. Jetzt steigt auch die Evangelische Kirche ein.

Die Frankfurter und das Klima: eine Liebesgeschichte. Am Freitag, 6. März, werden sie sogar dafür singen, beim „Unplugged“-Festival unter dem Titel „Musik fürs Klima“. Im Cafe KoZ im Studierendenhaus auf dem Campus Bockenheim, Mertonstraße 26, sind dann von 20 Uhr an drei Bands zu sehen: Tongärtner, Salma mit Sahne und die Open House Session Band. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Mit dem Konzert wollen die Mitwirkenden die „Fridays for Future“ unterstützen. Sowohl die Bands als auch die anderen Beteiligten, zusammen rund 30 Personen, verzichten auf Gage oder Lohn. Veranstalter sind das Offene Haus der Kulturen, der Verein Seebrücke und der Asta der Uni.

So eingestimmt, geht es gleich weiter mit den fantastischen FR-Klimawette-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern. Zwo, drei, vier ...

„Liebe Redaktion“, schreibt uns Margit Befurt vom Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau in Mainz, „im Rahmen der Aktion Autofasten vom 4. März bis 4. April haben wir uns vorgenommen, alle Dienstfahrten nach Möglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzulegen.“ Wer doch mit dem Auto fahren muss, kompensiert den CO2-Ausstoß mit einem Beitrag an die Klima-Kollekte.

Da wird was zusammenkommen: Die 25-köpfige Belegschaft pendelt aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet und darüber hinaus nach Mainz. „Dadurch haben wir schon im letzten Jahr ca. 5000 Kilometer eingespart“, berichtet Margit Befurt. „In diesem Jahr wollen wir die 5000 Kilometer toppen, indem wir auch unsere privaten Wege in der Fastenzeit überwiegend ohne Auto zurücklegen werden. Und wir führen Buch darüber!“

Klimafasten – hervorragende Idee. Genau wie die Beiträge der Familie Breitbach. „Wir freuen uns sehr über die Klimawette der FR und hoffen, dass der ein oder andere dadurch ermutigt wird, selbst auch mehr zu tun“, schreibt Dirk Breitbach. „Auch wenn es einem manchmal so vorkommt: Man ist nicht allein! Denn schließlich hilft jede Tonne Treibhausgas, die eingespart wird.“

Recht hat er. Die Familie (5, 8, 41 und 45 Jahre alt) macht nahezu alle Wege in Frankfurt per Fahrrad oder ÖPNV, Dienstfahrten mit der Bahn, unternimmt keine Flugreisen mehr, ernährt sich vegetarisch, bestellt nichts mehr im Internet, was es auch in einem Laden in Frankfurt gibt, achtet bewusst aufs Lichtausschalten und bezieht den Großteil ihres Gemüses aus regionalem Anbau und solidarischer Landwirtschaft.

Vielen Dank an alle. Informationen: www.fr.de/klimawette.

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