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Musikgenuss für junge Menschen in Frankfurt

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Von: Anja Laud

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Für die Kleinsten gibt es beispielsweise in der Veranstaltungsreihe „Entdecker“ Babykonzerte.
Für die Kleinsten gibt es beispielsweise in der Veranstaltungsreihe „Entdecker“ Babykonzerte. © Salar Baygan

Die Alte Oper in Frankfurt legt das Musikvermittlungsprogramm Pegasus für Kinder und Jugendliche neu auf

Eltern sollten sich den kommenden Mittwoch, 13. Juli, dick im Kalender anstreichen. An diesem Tag beginnt um 10 Uhr der Kartenverkauf für Pegasus, dem Musikvermittlungsprogramm der Alten Oper für Kinder und Jugendliche. Die Karten werden vermutlich noch schneller vergriffen sein als in den Jahren zuvor. Wegen der Corona-Pandemie würden alle Konzerte zunächst mit begrenzten Kapazitäten in den Vorverkauf gegeben, teilt das Konzerthaus mit.

„Wir haben die kommende Saison mit Optimismus und großer Vorfreude geplant“, sagt Intendant Markus Fein im Hinblick auf die andauernde Corona-Epidemie. Der Optimismus der Programm-Macher:innen spiegelt sich in den Angeboten von Pegasus. „Wir haben beispielsweise für Mai kommenden Jahres wieder einen Kindertag vorgesehen, so wie wir ihn vor der Pandemie zuletzt durchgeführt haben, mit Angeboten zur freien Auswahl, die auf das ganze Haus verteilt sind“, sagt Fein. Auch der „Enthusiastenchor“, in dem Jugendliche diesmal Mozarts „Requiem“ einüben werden, gehört wieder zum Programm der Saison 2022/23. Dieses umfasst auch die seit vielen Jahren etablierten und beliebten Formate, etwa die Babykonzerte der Reihe „Entdecker“, die Konzerte der Reihe „Rabauken und Trompeten“ für Drei- bis Sechsjährige oder die Grundschulkonzerte „Sinfonik hautnah!“ im Großen Saal der Alten Oper.

Pegasus

Eine Broschüre mit allen Veranstaltungen und Angeboten des Pegasus-Musikvermittlungsprogramms kann über die Webseite der Alten Oper in Frankfurt heruntergeladen werden.

www.alteoper.de/pegasus

Karten für die Familienkonzerte können von Mittwoch, 13. Juli, 10 Uhr, telefonisch unter der Rufnummer 069 / 1340 400, an den Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket sowie online auf www.alteoper.de/pegasus erworben werden.

Für Kindertagesstätten und Schulen wird der Karten-Vorverkauf von Donnerstag, 14. Juli, 10 Uhr, ausschließlich telefonisch unter der Rufnummer 069 / 1340 490 abgewickelt. lad

Das Jazzangebot ist weiter ausgebaut worden. Zusätzlich zu den bisherigen Formaten für die Größeren findet sich unter dem Titel „A Jazzy Christmas“ ein Projekt für Grundschulklassen im Programm, bei dem bekannte Weihnachtslieder in jazzigen Harmonien und Rhythmen neu erfahrbar werden. Auch Jazzpianist Michael Wollny, Residenzkünstler der Alten Oper in der kommenden Spielzeit, beteiligt sich mit einem eigenen Jazzprojekt: Er wird mit Frankfurter Schüler:innen-Ensembles ein Konzertprogramm entwickeln und dieses dann gemeinsam mit den Jugendlichen für ein Publikum ab zehn Jahren aufführen. „Wenn alles wie geplant stattfinden kann, wird es eine wunderbare Spielzeit für unser junges Publikum“, sagt Fein.

Trotz pandemiebedingter Einschränkungen hatte die Alte Oper in der zu Ende gehenden Saison 2021/22 im Rahmen des Pegasus-Programms Angebote machen können. „Was es in den vergangenen Monaten, insbesondere im Winter, bedeutet hat, den Konzertbetrieb unter sich stetig ändernden Vorgaben aufrecht zu erhalten, ist für Außenstehende vermutlích kaum vorstellbar“, sagte Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD.) Mit dieser Kontinuität sende die Alte Oper ein wichtiges Zeichen auch für das Kulturangebot der Stadt und liefere einen wesentlichen Beitrag zur musikalischen Bildung von Kindern und Jugendlichen.

„Vor der Pandemie haben wir Jahr um Jahr stolz vermeldet, wie sehr unser Angebot sich erweitert hat, wie viele Termine und auch Besucher:innen mehr wir verzeichnen konnten, wie schnell unsere Konzerte ausverkauft waren“, sagte Tobias Henn, Leiter des Pegasus-Programms. Diese Erfolgsbilanzen könnten derzeit nicht Maßstab sein.

„Wir freuen uns immer noch über jedes Konzert unter Normalbedingungen, jede Rückmeldung, die wir von dankbaren Erzieher:innen, Lehrer:innen und Eltern erhalten“, so Henn weiter und erinnerte an das letzte Schülerkonzert „Sinfonik hautnah“, bei dem nach zweieinhalb Jahren endlich wieder 2000 Kinder im Großen Saal zu Gast gewesen waren. Er freue sich auf solche Momente in der kommenden Spielzeit.

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