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Gewinnspiel

Mit der FR zum Goetheturm-Film

  • Thomas Stillbauer
    VonThomas Stillbauer
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Wir verlosen 3x2 Karten für die feierliche Premiere der Aufbaudokumentation am 10. August.

Zum Sehen geboren/Zum Schauen bestellt/Dem Turme geschworen/Gefällt mir die Welt“: Mit diesem Zitat Johann Wolfgang von Goethes beginnt der Film, in den Thomas Claus sein ganzes Herzblut investiert hat. Sechs FR-Leserinnen und -Leser können dabei sein, wenn er am 10. August exklusiv uraufgeführt wird.

Der 24-minütige Dokumentarfilm begleitet den Wiederaufbau des Goetheturms im Stadtwald. Er blickt zurück auf die Nacht vom 11. auf den 12. Oktober 2017, als der Turm, von einem bis heute unbekannten Täter angezündet, komplett niederbrannte. „Der Himmel leuchtete lichterloh“, sagt eine Frau im Film. „Es war ein Schock, wir haben es überhaupt nicht glauben können“, sagt eine andere Freundin des Frankfurter Lieblingsturms. Und ein Mann: „Ich hatte Tränen in den Augen.“

Was folgte, war eine gemeinsame Anstrengung der ganzen Stadt bis weit in die Region hinein, um das hölzerne Symbol wieder aufzubauen. Drei Jahre hat es gedauert. Thomas Claus’ Film zeigt die Stationen und die Emotionen, lässt viele Bürgerinnen und Bürger zu Wort kommen, die etwa im Sachsenhäuser Mühlberglädchen und in der Oberräder Initiative für den Neuaufbau die Werbetrommel rührten.

VERlosung

Am Dienstag, 10. August, um 18 Uhr hat der Goetheturm-Film von Thomas Claus Premiere. Die FR verlost drei Mal zwei Eintrittskarten für die Veranstaltung, die ansonsten exklusiv für geladene Gäste reserviert ist.

Wer dabei sein will, besucht die Seite www.fr.de/gewinnspiel im Internet und gibt als Lösungswort „Goetheturm-Film“ ein. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die Gäste am Tag der Filmvorführung komplett gegen Corona geimpft, genesen oder aktuell getestet sind. Viel Glück! ill

Er zeigt auch die schwierige Operation, trotz gefährlicher Windböen den letzten großen Teil des Turms per Kran in der Höhe zu montieren. Und den dankbaren Applaus der Kiebitze, die sich vor Ort versammelt haben, um alles genau zu beobachten.

Thomas Claus hat noch etwas geschafft: Durch seine hartnäckigen Recherchen ist die Erinnerung wach geworden an Gustav Gerst, den Mann, der 1931 das Geld gab für den ersten Goetheturm. Den Mann, der die Tietz-Kaufhäuser leitete, die jedes Kind in Frankfurt, Hanau und Bamberg kannte, bis die Nationalsozialisten die jüdischen Familien Gerst und Tietz enteigneten und zur Flucht zwangen. Dass am 15. August beim Fest am Goetheturm auch die Ehrentafel mit dem Namen des Stifters wieder angebracht wird, ist auch ein Verdienst des Filmemachers.

Aus der Vogelperspektive

Seine Dokumentation, im Auftrag des Umweltdezernats entstanden und nach guter Tradition von mehreren Frankfurter Stiftungen unterstützt, zeigt tolle Aufnahmen, unter anderem aus der Vogelperspektive. Der Film wird auch vor Ort beim Fest am 15. August zu sehen sein, doch schon zuvor hat er seine feierliche Premiere im Historischen Museum. Aus diesem Anlass werden der Museumsdirektor Jan Gerchow, der Filmemacher Thomas Claus, die Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) und der Baudezernent Jan Schneider (CDU) zu den geladenen Gästen sprechen – und darunter werden sechs FR-Leserinnen und -Leser sein.

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