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Mit dem Zeichenstift in die Stadt

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Von: Meike Kolodziejczyk

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Drei verschiedene Blicke auf die Stadt.
Drei verschiedene Blicke auf die Stadt. HMF/Jens Gerber © HMF/Jens Gerber

Eine Ausstellung im Historischen Museum Frankfurt zeigt „Eine subjektive Frankfurt-Karthographie“, an der rund 100 Menschen mitgewirkt haben

Frankfurt ist stetig im Wandel: Abriss, Baustellen, Umbau und Umleitungen machen die kontinuierlichen Transformation sichtbar. Wie aber erleben und interpretieren Bewohnerinnen und Bewohner diese städtischen Veränderungen? Wie ist ihr Blick auf die Stadt?

Bis zum 10. April 2023 zeigt die Ausstellung „Stadt-Blicke. Eine subjektive Frankfurt-Kartographie“ im Stadtlabor des Historischen Museums etwa 500 Zeichnungen und Kartierungen von Kindern und Jugendlichen, Architekt:innen, Künstler:innen, Urban Sketchers und weiteren Frankfurter:innen. Neben aktuellen Beobachtungen und persönlichen Kommentaren gibt es auch Visionen zu sehen.

Rund 100 Menschen haben als Stadtlaborant:innen mit Stift und Papier den urbanen Raum erkundet. Weil das Zeichnen genaues Hinschauen voraussetzt, schufen sie individuelle Perspektiven und Kombinationen von Gebäuden, Straßenzügen, Freiflächen und Siedlungen. Die Baustelle am Kaiserlei wurde künstlerisch ebenso erfasst wie der Wandel des Einzelhandels an der Hauptwache. Andere Werke beschäftigen sich mit Klimawandel, Leerstand, Mobilität und Nachkriegsmoderne. Sie reichen vom Panorama bis ins Detail und machen deutlich, was den Zeichner:innen wichtig ist – und was eben nicht. myk

historisches-museum-frankfurt.de

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