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Auf das Gelände am Roßmarkt dürfen maximal 250 Personen gleichzeitig.

Minivolksfest

Sicherheit hat oberstes Gebot

  • Steven Micksch
    vonSteven Micksch
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Die Veranstalter von „Herbst in der Stadt“ haben bei der Hygiene nachgebessert und versprechen mehr Sicherheit als auf anderen öffentlichen Plätzen.

Neue Einschränkungen wegen steigender Corona-Neuinfektionen und trotzdem ein Fest in der Stadt? Ob beides parallel in Frankfurt möglich ist, darüber hat der Corona-Verwaltungsstab in den vergangenen Tagen intensiv nachgedacht. Nachdem weitere Verbesserungen am Hygienekonzept festgelegt und umgesetzt waren, gab es keine Bedenken mehr, die Veranstaltung „Herbst in der Stadt“ durchzuführen. Mit einem Tag Verspätung begann sie am gestrigen Freitag.

Der große Ansturm war aber aufgrund des schlechten Wetters ausgeblieben. „Das macht nichts“, sagte Thomas Roie, 1. Vorsitzender des Schaustellerverbands Frankfurt Rhein-Main im Gespräch mit der FR. „Am Samstag wird das Wetter schon besser“, fügte er hinzu. Das Wetter soll die einzige Unwägbarkeit während der nächsten vier Wochen sein. Niemand sollte Angst haben, die bis zum 7. November dauernde Veranstaltung zu besuchen. Das war dem Verwaltungsstab wichtig. Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) sagte: „Ich will, dass Eltern ein gutes Gefühl haben, wenn sie mit ihren Kindern über den Markt schlendern oder sie eine Runde auf dem Karussell drehen lassen.“

Auch Thomas Roie glaubt, dass die verschiedenen Standorte des „Herbst in der Stadt“ sicherer sind als jeder anderer öffentliche Platz in Frankfurt. Das Minivolksfest kann man auf dem Römer, der Hauptwache, dem Roßmarkt, der Freßgass und dem Opernplatz erleben. An allen Standorten gilt: nur eine Person pro fünf Quadratmeter. So können auf das größte Areal am Roßmarkt maximal 250 Personen.

Kontrolliert wird die Zahl durch Chips, die es am Eingang gibt. Sind sie ausgegeben, darf niemand mehr hinein, bis jemand geht. Zudem muss man sich am Eingang per QR-Code oder von Hand registrieren, damit notfalls die Infektionsketten nachvollzogen werden können. Nach vier Wochen werden die Daten vernichtet. Das neue Hygienekonzept sieht eine Maskenpflicht auf dem Gelände vor, ebenso seien die Verzehrbereiche besser ausgewiesen und einige Stellen noch mehr entzerrt worden. Zusätzliches Personal soll die Sicherheit aller nochmals erhöhen. Auch die Sitzplätze seien weit genug auseinander, um Abstand zu wahren.

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