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Feuerwehrleute auf dem Gelände der Druckerei.
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Feuerwehrleute auf dem Gelände der Druckerei.

Frankfurt-Rödelheim

Millionenschaden bei Brand in Rödelheim

  • Götz Nawroth-Rapp
    VonGötz Nawroth-Rapp
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Am Morgen bricht in einer Druckerei in Frankfurt-Rödelheim ein Feuer aus, die Flammen greifen auf ein Lager über. Mehrere Menschen werden durch Rauchgase leicht verletzt. Der Schaden liegt im Millionenbereich.

Bei einem Großbrand in einem Büro - und Geschäftshaus in Frankfurt-Rödelheim sind am Dienstag vier Menschen durch Rauchgase leicht verletzt worden. Das Feuer war kurz nach Arbeitsbeginn um 8.30 Uhr in einer Druckerei im Erdgeschoss des Gebäudes im Hausener Weg ausgebrochen. Dann griffen die Flammen auf das Lager eines Reinigungsunternehmens über, wo sich unter anderem Kartonagen entzündeten.

Meterhohe Flammen schlugen bereits beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute aus dem Haus. Eine hohe Rauchsäule stand über dem Gelände. Rund 60 Einsatzkräfte wurden zum Brandort alarmiert.

Mit einer Drehleiter holt die Feuerwehr Menschen aus oberen Stockwerken, denen der Rauch den Fluchtweg abgeschnitten hat. An der Straße sammeln sich während des Einsatzes diejenigen, die aus dem brennenden Haus in Sicherheit gebracht wurden. Einige liegen sich in den Armen, spenden einander Trost.

Beim Eigentümer des Hauses, Karlheinz Margraf, mischt sich während der Löscharbeiten schon Erleichterung unter den anfänglichen Schock: „Alle Mieter sind raus und in Sicherheit. Das ist das wichtigste“, sagt Margraf vor Ort  der FR. Niemand sei ernsthaft verletzt worden.

Gebrannt habe es in einem Flügel in Betonbauweise, die Feuerwehr habe eine Ausweitung des Brandes auf ein Nachbarhaus mit Holzdecken noch verhindern können.

Nach einer ersten Schätzung der Einsatzkräfte dürfte der Schaden bei rund 1,2 Millionen Euro liegen.

Die Feuerwehr brachte den Brand nach einer Viertelstunde unter Kontrolle, die komplizierten Nachlöscharbeiten nahmen dagegen mehrere Stunden in Anspruch. Mit einem Radlader mussten die Lagerräume geleert werden, um an letzte Glutnester in eng gepackten Kartonagen zu gelangen. Nach Angaben der Feuerwehr gestaltete es sich zudem schwierig, das verwinkelte Gebäude mit Ventilatoren zu belüften.

pic.twitter.com/CxTRVOSZhC

— Feuerwehr Frankfurt (@feuerwehrffm)

May 30, 2017

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