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Die alte Waschbetonfassade soll künftig hinter dem dreigeschossigen neuen Parkhaus verschwinden. Bild: ECE
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Die alte Waschbetonfassade soll künftig hinter dem dreigeschossigen neuen Parkhaus verschwinden. Bild: ECE

Einkaufen in Frankfurt

45 Millionen für das Hessen-Center

  • Boris Schlepper
    VonBoris Schlepper
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Bis Ende 2019 soll das in die Jahre gekommene Hessen-Center im Frankfurter Stadtteil Bergen-Enkheim auf den neuesten Stand gebracht werden. Als erstes werden Teile des Parkdecks abgebrochen.

Für 45 Millionen Euro soll das in die Jahre gekommene Hessen-Center modernisiert werden. Die Betreiberfirma ECE möchte bis Ende 2019 das Parkdeck abreißen und neu bauen. Das Inneren des Einkaufszentrums an der Borsigallee soll in dieser Zeit attraktiver, das Serviceangebot auf den neuesten Stand gebracht werden.

Bereits am kommenden Montag werden die Arbeiten beginnen, sagte Center-Manager Stephan Thiel am Mittwoch. Zunächst wird die östliche Hälfte des Parkdecks abgebrochen. Bis November soll dort der erste Teil des neuen, dreigeschossigen Parkhauses stehen. Im Anschluss wird der zweite Abschnitt angegangen. Die Gesamtzahl der Parkplätze bleibe bei 1800, so Thiel. Das Parkhaus, das die Waschbetonfassade verdecken wird, möchte das Hamburger Unternehmen nach den neuesten Standards bauen. 30 Prozent der Parkplätze werden mit Anschlüssen für Elektrofahrzeuge ausgestattet. Angedacht sind Stellplatzanzeigen, ein Chip soll die Ein- und Ausfahrt bargeldlos ermöglichen. Über eine Carfinder-App können Kunden ihre Autos suchen, so der Center-Manager.

Auch auf den drei Etagen der Ladengalerie soll mehr Technik einziehen. An allen Eingängen werden etwa Monitore aufgestellt, die Beschilderung durch digitale Wegeleitsystem ausgetauscht. Modernisiert werden die Sitzbereiche und Lounges, Rolltreppen, Toiletten sowie die Beleuchtung. Das Design orientiere sich an den 70er Jahren – 1971 wurde das Zentrum eröffnet. Eingebaut werden zudem zwei neue Aufzüge. Bislang hat das Zentrum nur einen. Vorgesehen sei eine Kinderspielfläche.

Verbessert werden die Zugänge zum Einkaufszentrum. Besucher, die mit der U-Bahn kommen, müssen bislang über die Parkdecks laufen. Umbauen wollen auch mehrere der 115 Geschäfte, sagte Thiel. Damit soll unter anderem das gastronomische Angebot erweitert werden. Am Branchenmix werde sich nichts ändern.

Der Umbau soll die geplante Erweiterung des Zentrums nicht beeinträchtigen. Für diese gibt es noch kein grünes Licht, weil Bad Vilbel und Hanau gegen die Pläne Einspruch eingelegt haben (die FR berichtete). „Derzeit läuft die Abstimmung Frankfurts mit den umliegenden Kommunen“, heißt es aus dem Planungsdezernat. Die Erweiterung könne in das neue Parkhaus integriert werden, sagte Arne Nachtigahl von der ECE. Die Höhe der Decks werde an die Handelsgeschosse angepasst, die Stützpfeiler so platziert, dass dort gut Ladenflächen unterkommen könnten.

Da im neuen Parkhaus mehr Stellflächen entstehen, werde künftig auf den Parkplatz an der Auf- und Abfahrt zur A66 verzichtet. Dort sei jedoch kein Handel und folglich auch keine Erweiterung möglich, sagte Nachtigahl. Denkbar sei, dass ECE das Areal verkaufen werde.

Der Bergen-Enkheimer Gewerbeverein begrüßt die Umbau-Pläne. Er verspricht sich eine Win-Win-Situation, sagt der Vorsitzende Frank Weil auf Nachfrage. Zentrum und Verein arbeiteten bereits zusammen. Auch eine Erweiterung des Hessen-Centers lehne er nicht mehr ab. Da es kaum noch Läden im Stadtteil gebe, hätte niemand Konkurrenz zu erwarten.

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