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Das Team des Milena Flüchtlingscafés.

Mädchenbüro in Frankfurt

Milena sucht Räume

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Die Frauen des Mädchenbüros Milena im Frankfurter Stadtteil Bockenheim stehen aktuell vor zwei Herausforderungen.

Die Frauen aus dem Mädchenbüro Milena an der Rödelheimer Landstraße 13 laden für kommenden Freitag, 14. Dezember, zum Tag der offenen Tür. „So viele Menschen wie möglich“ wünscht sich Mitgründerin Maneesorn Koldehofe zu Gast. Zwischen 15 und 21 Uhr dürfen sie zum internationalen Buffet vorbeikommen und sich über die Arbeit des Vereins informieren. 

Das Mädchenbüro Milena bietet seit 2015 kostenlose Sprachkurse, Hausaufgaben- und Kinderbetreuung für Frauen und Mädchen mit und ohne Migrationserfahrung. Der Verein steht aktuell vor zwei Herausforderungen. Da eine der beiden projektbezogenen Förderungen Ende des kommenden Jahres ausläuft, hoffen die Leiterinnen auf eine städtische Teilfinanzierung, um langfristig planen zu können. Die Anträge sind gestellt, „nun warten wir auf ein Weihnachtswunder“, sagt Koldehofe.

Ferner suchen die Initiatorinnen bis 2020 größere Räume. Mindestens 300 Quadratmeter Innen- und 200 Außenfläche seien nötig. Denn der Verein will sein Angebot ausweiten. So sollen eine Kita und eine Psychosozialberatung für traumatisierte Frauen eingerichtet werden. Eine städtische Genehmigung für die Kita haben die Frauen bereits, die psychosoziale Beratung in Kooperation mit der Aktion Mensch soll ab Februar 2019 stattfinden. 

Bei derzeit rund 70 Frauen und Mädchen, die täglich die Angebote des Vereins wahrnehmen, fürchtet Mitarbeiterin Oksana Frei eine Überlastung der Räume, sobald neue Projekte wie das Beratungsangebot anlaufen. Für den Tag der offenen Tür mit Weihnachtsfeier hoffen die Frauen deshalb, potentielle Spenderinnen und Spender für ihre Sache zu begeistern. „Unsere Vision des Fusionshauses geben wir nicht auf“, sagt Frei.

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