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Bahnhofsviertel

Nach Messerattacke: Tatverdächtiger in der Psychiatrie

  • Kathrin Rosendorff
    vonKathrin Rosendorff
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Nach der Messerattacke im Bahnhofsviertel in Frankfurt soll der Tatverdächtige in die Psychiatrie. Die Polizei sucht derweil einen wichtigen Zeugen, der einem der vier Opfer half.

  • In der Nähe des Hauptbahnhofs Frankfurt* hat ein Mann vier Menschen mit einem Messer attackiert.
  • Der Tatverdächtige muss nun in die Psychiatrie.
  • Die Polizei sucht einen wichtigen Zeugen der Messerattacke.

Frankfurt – Einen Tag nach der Messerattacke im Bahnhofsviertel mit drei Schwerverletzten ist gegen den 42 Jahre alten Tatverdächtigen am Mittwoch ein Unterbringungsbefehl in die Psychiatrie angeordnet worden. Das teilte die Staatsanwaltschaft Frankfurt mit. Zuvor war der Mann, der in Langen seinen Wohnsitz hat, dem Haftrichter vorgeführt worden. Dieser erließ die Unterbringung in eine Psychiatrie, wie es zuvor die Staatsanwaltschaft beantragt hatte.

Messerattacke im Bahnhofsviertel: Tatverdächtiger kann sich nicht erinnern

Der Tatverdächtige sei, wie Oberstaatsanwältin Nadja Niesen der FR mitteilte, von November vergangenen Jahres bis Anfang Januar bereits wegen einer „psychotischen Störung mit Symptomen einer Schizophrenie“ in einer Psychiatrie gewesen. „Er sagte dem Haftrichter, dass er sich nicht an die Tat erinnern kann“, sagte Niesen. Ob er zudem unter Einfluss von Drogen gestanden habe, müsse noch untersucht werden.

Der 42-Jährige war noch mit dem Messer in der Hand kurz nach der Tat am Dienstagmorgen von der Polizei festgenommen worden. Ihm wird, wie die Oberstaatsanwältin mitteilte, in drei Fällen versuchter Mord wegen Heimtücke und in einem Fall versuchter Totschlag vorgeworfen. Die vier Opfer, die er in der Niddastraße gegen 9 Uhr am Morgen attackiert hatte, kannte er nach den bisherigen Erkenntnissen nicht. „Er hat sie sich wahllos ausgesucht“, sagte Niesen.

Blutspuren der Attacke an der Glasscheibe eines Cafés.

Tatverdächtiger verletzt bei Messerattacke im Bahnhosviertel wahllos vier Menschen

Zwei der Opfer seien Wohnungslose, die anderen beiden Passanten. Die Polizei sucht zudem nun nach einem wichtigen Zeugen. Der Tatverdächtige soll zunächst einen in der Niddastraße auf dem Gehweg liegenden 40 Jahre alten Mann attackiert haben. Der unbekannte Zeuge soll diesem ersten Opfer zu Hilfe geeilt sein. Er habe den Tatverdächtigen mit Pfefferspray besprüht, so dass der Angreifer von dem 40-Jährigen abgelassen haben soll. Der 40-Jährige war schwer verletzt. Die Kriminalpolizei bittet diesen Zeugen sowie weitere Zeugen, sich unter der Rufnummer 069 / 755 511 99 zu melden, sich an das K11 oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Der Tatverdächtige hatte nach dem ersten Opfer drei weitere Männer im Alter von 24, 40 und 78 Jahren mit dem Messer angegangen. Dabei wurden die 24 und 78 Jahre alten Männer schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der 40-Jährige sowie der Tatverdächtige erlitten leichte Verletzungen. (Kathrin Rosendorff) *fnp.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Frank Rumpenhorst/dpa

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