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Messe Frankfurt plant Veranstaltungen

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
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Formate mit mehr als Hundert Menschen sind wieder erlaubt. Die Frankfurter Buchmesse und die Fachmesse Formnext finden statt.

Die Frankfurter Messe bereitet das Ende des Corona-Lockdowns vor. Als erste Großveranstaltung findet im Oktober die Frankfurter Buchmesse auf dem Messegelände statt. Die nächste Großveranstaltung in Frankfurt wird die Fachmesse Formnext im November sein, sagte Messe-Sprecher Markus Quint. Die Formnext ist eine internationale Fachmesse für additive Fertigungstechniken, besser bekannt als 3-D-Druck.

Um Messen, Kongresse und Tagungen mit mehr als 100 Personen veranstalten zu können, habe die Messe ein ausgefeiltes Sicherheitskonzept vorgelegt, führte Geschäftsführer Uwe Behm aus. Er ist für das Gastmessegeschäft und den Geländebetrieb verantwortlich. Oberstes Gebot sei die Gesunderhaltung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Ausstellerinnen und Aussteller, Besucherinnen und Besucher. Das Frankfurter Messegelände verfüge über eine Fläche von rund 600 000 Quadratmetern, das entspreche 84 Fußballfeldern. Dies sei genug Platz, um die Sicherheitsabstände einzuhalten. In die Hallen werde ausreichend Frischluft eingespeist. Die gesamte Hallenluft könne bis zu fünfmal pro Stunde durch Frischluft ausgetauscht werden.

Hinzu komme ein Hygienemanagement unter medizinischer Fachberatung. Dazu gehörten die Bereitstellung von Schutzausrüstung wie Mund-und-Nasen-Schutz und Desinfektionsmittel sowie die Sicherstellung einer medizinischen Versorgung. Die Gebäude würden häufiger gereinigt. Das Personal werde geschult. Besucherinnen und Besucher sowie Ausstellerinnen und Aussteller müssten sich registrieren. Die maximale Besucherzahl sei limitiert. Tickets würden für bestimmte Tage und Zeitfenster ausgestellt. Der Zutritt erfolge kontaktlos mit elektronischen Zutrittskarten. Die Gänge in den Hallen würden breiter. Dort gälten Einbahnstraßenregelungen.

 „Gedränge und Enge wird es mit unserem Schutzkonzept in den Frankfurter Messehallen nicht geben“, sagte Behm. Falls die Situation es erforderte, seien Temperaturscreenings an den Eingängen möglich. Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) begrüßten die Wiederaufnahme der Messeveranstaltungen. Sie sorgten für Umsatz in den jeweiligen Branchen sowie in den Hotels, der Gastronomie und bei Taxibetrieben.

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