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Messe Frankfurt investiert in neuen Eingangsbereich

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Von: Christoph Manus

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Die „Via Mobile“ verbindet die Messehallen.
Die „Via Mobile“ verbindet die Messehallen. Messe Frankfurt © Messe Frankfurt

Die Messe Frankfurt arbeitet an einem neuen Messeeingang im Süden des Geländes. Um diesen komfortabel an die Hallen anzubinden, wird das Laufbandsystem Via Mobile deutlich verlängert.

Die Pläne für einen neuen Eingang auf das Frankfurter Messe-Gelände werden konkreter. Die mehrheitlich städtische Gesellschaft hat sich jetzt dafür entschieden, die Via Mobile, ein überdachtes verglastes Transportsystem mit Laufbändern und Rolltreppen, nach Plänen des Frankfurter Büros MAA Moser von der Messehalle 12 zum neuen Messeeingang „Messeplatz“ verlängern zu lassen. Der Entwurf für das rund 120 Meter lange neue Teilstück dieser Via Mobile zeichne sich durch Effizienz in Konstruktion und Ästhetik aus, sagt Messe-Geschäftsführer Uwe Behm.

Das Brückenbauwerk soll mit Panoramascheiben versehen werden, die einen Blick auf das Torhaus, den Messeturm und die Emser Brücke ermöglichen und verhindern sollen, dass sich die Messebesucher:innen wie in einem Tunnel fühlen.

Die Arbeiten am neuen Teilstück der „Via Mobile“ sollen nach Angaben der Messegesellschaft voraussichtlich im Jahr 2024 beginnen. Das nach der Verlängerung rund 1,7 Kilometer lange Transportsystem soll zur Eröffnung des neuen Eingangs im Süden des Geländes fertig sein. Das Gebäude an einer künftigen U-Bahn-Station, das unmittelbar an den im Bau befindlichen „Sparda-Bank-Tower“ angrenzen wird, soll außer einer großen Empfangshalle mit Zugangskontrollsystem auch Platz für Veranstaltungs- und Konferenzräume sowie ein Café oder Bistro bieten, das ganzjährig, also nicht nur an Messetagen geöffnet werden soll.

Der Bau dieses Messeeingangs sei nach der für Februar geplanten Eröffnung der neuen Halle 5 der letzte Meilenstein in der Modernisierung des Messegeländes, teilte die Messegesellschaft mit. Wie viel diese Investitionen kosten wird, beziffert die Geschäftsführung bisher nicht. „Wir befinden uns derzeit noch in der „Grobplanungsphase“, teilte ein Unternehmenssprecher am Montag auf Anfrage mit. Ziel sei es, bis Ende des Jahres über die konkrete Kostenplanung zu verfügen.

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