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Messe Frankfurt investiert in ihre Gebäude

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Die Messehalle 6 wird bis zu Buchmesse saniert. Das ist Teil eines riesigen Investitionspakets.

Die Frankfurter Messe setzt ihr riesiges Investitionsprogramm fort. Derzeit lässt sie die Halle 6 für rund 35 Millionen Euro revitalisieren. Das zur Frühjahrsmesse 1963 in Betrieb genommene Gebäude soll mit einer neuen Lüftungs-, Elektro-, Kälte- und Heizungstechnik ausgestattet werden. Auch die Sanitärtechnik und der Gastronomiebereich werden laut Messe erneuert. Die Glasfassaden an der Ostseite und der Westseite der Halle sollen neu gestaltet werden. In den vergangenen Jahren wurden bereits die Rolltreppen, die Lastenaufzüge und der Brandschutz modernisiert.

Ziel ist laut Messe, dass die nach einem Entwurf des Architekten Martin Schoenmakers errichtete Halle zur Eröffnung der Buchmesse am 16. Oktober innen und außen wieder wie neu ist. Geschäftsführer Uwe Behm nennt die Revitalisierung der Halle eines der größten Sanierungsprojekte seit der Rekonstruktion der Festhalle in den Jahren 2005 bis 2009. Mit den schon seit Herbst laufenden Arbeiten steigere die Messe nachhaltig die Ausstellungsqualität der Halle 6.

Künftig wird sie allerdings weniger Platz für Aussteller bieten. Weil die Ebene 6.3 zu einer Technikzentrale ausgebaut wird, verringert sich das Flächenangebot laut Messe um fast 8800 Quadratmeter auf etwa 26 000 Quadratmeter.

Nach der Buchmesse soll die Halle 5, ein 70er-Jahre-Gebäude, abgerissen werden und durch einen Neubau des Büros Gruber + Kleine-Kranenburg ersetzt. Die neue Halle soll spätestens im Januar 2021 fertig sein.  

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