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Start zum Ironman am Langener Waldsee: Eintracht Frankfurt sticht beim Triathlon heraus.
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Start zum Ironman am Langener Waldsee: Eintracht Frankfurt sticht beim Triathlon heraus.

Triathlonabteilung Eintracht Frankfurt

Mekka des Triathlons

  • Oliver Teutsch
    VonOliver Teutsch
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Die Triathlonabteilung von Eintracht Frankfurt gilt bundesweit als einzigartig. Kein anderer Verein hat so viele Angebote und Athleten.

Bei Trainertagungen sorgt Georg Heckens immer für großes Staunen. Wenn die Vereinsvertreter reihum erzählen, wie viele Mitglieder bei ihnen die klassische Langstrecke des Triathlons bestreiten, fallen Zahlen wie drei oder zwölf. „Über 300“, sagt der Leiter der Triathlonabteilung von Eintracht Frankfurt dann und amüsiert sich insgeheim über die großen Augen, die seine Kollegen machen. Die Größe der Eintracht-Triathlonabteilung mit ihren mehr als 1000 Mitgliedern ist wahrlich beachtlich. Auch beim Triathlon am Sonntag spielen die Eintrachtler eine tragende Rolle. 51 Mitglieder nehmen den Ironman selbst in Angriff, 300 sind als Helfer an der Strecke im Einsatz, die meisten davon am Herzberg in Bad Vilbel, wo die Eintracht einen kompletten Verpflegungsstand für die Radfahrer organisiert.

Dabei gibt es die Triathlon-Abteilung der Eintracht erst seit 2008. Sie ging aus einer Sparte des PSV Blau-Gelb hervor. „Wir haben damals mit 150 Mitgliedern angefangen“, erinnert sich Heckens, der schon zuvor beim PSV Abteilungsleiter war. Seitdem sei das Wachstum „linear“ gewesen, etwa 120 bis 140 Mitglieder kamen jährlich dazu. Nicht ganz überraschend, gehen die Anmeldezahlen meist nach einem Ironman in Frankfurt nach oben. Im vergangenen Jahr etwa hat sich Henning Dankenbring von der Atmosphäre beim Ironman anstecken lassen. „Ich habe die tolle Stimmung gesehen und mir gedacht, so etwas würde ich gerne als Athlet erleben“, sagt der Bad Homburger der daraufhin seine passive Mitgliedschaft in der Fan- und Förderabteilung der Eintracht in eine aktive in der Triathlonabteilung eintauschte.

Die Grundausdauer hat sich Dankenbring zuvor schon bei mehreren Radmarathons in den Alpen geholt. Für den 49-Jährigen galt es hauptsächlich, sich im Schwimmen und Laufen zu verbessern. Dabei kamen dem vielbeschäftigten Berater die flexiblen Trainingszeiten der Eintracht zugute. „Ich konnte meine Technikeinheiten im Schwimmen abends um neun machen“, sagt Dankenbring und ergänzt im Hinblick auf seine Vorbereitung: „Ohne die Eintracht wäre das für mich schwer geworden.“

Denn auch die Trainingsangebote der Eintracht bringen andere Triathlonvereine landesweit zum Staunen. 50 Trainer bieten jede Woche mehr als 70 Trainingsmöglichkeiten an. „Sie können Montagmorgen bei uns zeitgleich an drei verschiedenen Stellen Schwimmtraining haben“, sagt Abteilungsleiter Heckens stolz. Neben den vielen Angeboten in den Frankfurter Bädern, auf der Rosenhöhe und am Langener Waldsee gibt es für das Radtraining sieben verschiedene Geschwindigkeitsgruppen von 18 bis 33 Kilometer pro Stunde. „Gerade das Training für totale Anfänger boomt“, so Heckens. Mancher komme zunächst ohne Rennrad und fahre mit Turnschuhen.

Da war Dankenbring als versierter Radfahrer schon weiter. Bammel hat er als einer von zehn Erststartern der Eintracht eher, beim Schwimmen seinen Rhythmus nicht zu finden oder vor den letzten 15 Kilometern auf der Laufstrecke. Doch da könnten ihn die Zuschauer am Main ja vielleicht pushen. Heckens, der in diesem Jahr auf einen Start verzichtet, weiß zumindest, dass er im kommenden Jahr wegen der tollen Stimmung auf alle Fälle wieder mit dabei sein will: „Man ärgert sich schwarz, wenn man nicht selbst dabei ist.“

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