Bildung

CDU fordert mehr Realschulen für Frankfurt

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Die CDU moniert fehlende Plätze und verlangt das Angebot auszuweiten.

Die CDU fordert mehr Realschulen in der Stadt. „Die Schulform erfreut sich großer Beliebtheit“, sagte Sabine Fischer, bildungspolitische Sprecherin der CDU, am Donnerstag im Stadtparlament. Realschulen hätten beim diesjährigen Übergang von der Grund- in die weiterführende Schule Schüler abweisen müssen. Außerdem fänden diejenigen keinen Platz, die in der siebten Klasse vom Gymnasium auf eine Realschule wechseln müssten. „Die Stärkung der Realschulen würde die integrierten Gesamtschulen entlasten, auf die ist der Run groß.“ Auch sollten verbundene Haupt- und Realschulen entstehen.

Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) verwies darauf, dass eine Bestandsaufnahme der Realschulen erfolgt sei und nun ein Bericht erarbeitet werde. Auch solle die Walter-Kolb-Schule erweitert werden und die Fürstenbergerschule einen Neubau erhalten. „Die Falkschule ist aber räumlich an ihre Kapazitätsgrenze gekommen“, sagte Weber. Allerdings habe nur eine Realschule Schüler abweisen müssen. Zehn. Im nächsten fünften Schuljahr seien ganze 374 Realschulplätze frei. „Deshalb sind auch Räume frei, die wiederum für die siebten Klassen genutzt werden können“, sagte Weber. Für die Altersstufen, in denen es ein Defizit an Plätzen gebe.

Birgit Ross (Grüne) merkte an, dass von 274 Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf 14 Schülern ein Platz an der allgemeinbildenden Schule verwehrt wurde. „Inklusion ist Menschenrecht“, sagte Ross. „So kann es nächstes Jahr nicht weitergehen.“ Weber sagte, dass es auch Ergebnis der Förderausschüsse sein könne, dass ein Kind zur Förderschule statt in eine Regelschule geht.

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