Veränderung

Mehr Power fürs Tower Café in Frankfurt

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Die städtische Servicegesellschaft ür Frankfurt und Grüngürtel gGmbH (SFG) wechselt ins Frankfurter Umweltdezernat.

Weltmacht mit drei Buchstaben? SGE – das hat sich herumgesprochen. Aber die verdiente Aufmerksamkeit für die Eintracht darf nicht dazu führen, dass andere Errungenschaften der Stadt mit ebenfalls drei großen Lettern untergehen. Die SFG etwa kommt gerade groß raus.

SFG steht, wie jeder weiß, für die städtische Servicegesellschaft für Frankfurt und Grüngürtel gGmbH. Bislang von der Werkstatt Frankfurt gesteuert, hat sie neuerdings einen Aufsichtsrat, in dem auch Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) sitzt, und die Zuständigkeit im Magistrat wechselt vom Sozial- zum Umweltdezernat. Wieso? „Damit wir Synergien besser nutzen können“, sagt Alexandra Chmielewski, Referentin von Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne). Die SFG als Dachgesellschaft für viele Umweltdienstleistungen beschäftige Naturpfleger und habe große thematische Schnittmengen mit dem Umweltamt, der Stabsstelle Sauberes Frankfurt und dem Abfallentsorger FES.

Insgesamt will die SFG unter neuer Führung das Soziale und das Ökologische stärker verbinden. Das Unternehmen qualifiziert in seinen Betrieben wie „ffmtipptopp“ langzeitarbeitslose und geflüchtete Menschen und unterstützt sie beim Wiedereinstieg in das Berufsleben.

Auch das Tower Café am Alten Flugplatz Bonames/Kalbach liegt im Zuständigkeitsbereich der SFG. Da klingen Ausflüglern die Ohren: Das Tower Café könnten sich viele als deutlich attraktiveren Ort vorstellen, mit längeren Öffnungszeiten am Abend und mehr Kapazität, um Besucher an sonnigen Tagen zu verpflegen. Endlos lange Schlangen nervten in den vergangenen Jahren viele. „Da sind wir dran“, sagt Alexandra Chmielewski, ohne bereits zu viel verraten zu wollen. „Das Tower Café ist auf jeden Fall ein Thema.“  

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