Frankfurt und Rhein-Main

Mehr Museen bei der Kulturregion

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Das neue Programm der Kulturregion Frankfurt. Insgesamt 104 Museen und Ausstellungshäuser sind in diesem Jahr dabei.

Besucher von Museen und Ausstellungen in der Region können Veranstaltungen nun auf einen Blick sichten. Die Kulturregion Frankfurt/Rhein-Main hat wieder kostenlose Programmhefte zusammengestellt. Sie liegen in Rathäusern, Touristeninfos, Bibliotheken und Museen aus und sind im Internet frei verfügbar.

104 Museen und Ausstellungshäuser sind in diesem Jahr dabei. Das sind den Angaben zufolge zehn Häuser mehr als im Vorjahr. Die Kulturregion reicht vom Königlichen Puppenstubenmuseum in Laubach im Norden bis zum Museum der Stadt Miltenberg im Süden, vom Steinskulpturenmuseum in Bad Kreuznach im Westen bis zum Schlossmuseum in Aschaffenburg im Osten.

Zum Programm zählen unter anderem das Theaterfestival „Starke Stücke“ im März, das Projekt „Geist der Freiheit“, das sich 2020 mit Kleidung beschäftigt, „Garten Rhein-Main“ zu „(G)Artenvielfalt“ von April bis Dezember und die „Route der Industriekultur“ im August.

Die Kulturregion besteht aus 53 Städten und Kreisen. Ihre Aufgabe ist es, Veranstaltungen zu bewerben und Veranstalter zu vernetzen. Die Kulturregion hat einen Radius von etwa 100 Kilometern und rund 3,3 Millionen Einwohner, das entspricht etwa der halben Einwohnerzahl Hessens.

Die großen Häuser in Frankfurt hätten nach wie vor eine große Anziehungskraft, sagte Thomas Will (SPD), Landrat von Groß-Gerau und Aufsichtsratsvorsitzender der Kulturregion, bei der Vorstellung des Programms. Das Interesse an Kultur reiche aber auch immer stärker in die Region hinein. Das machte Will daran fest, dass Museen in Aschaffenburg, Bad Kreuznach, Hofheim, Seeheim-Jugenheim neu hinzugekommen sind.

Finanziert wird die Kulturregion durch ihre Mitglieder; der Beitrag wurde zuletzt von zehn auf zwölf Cent pro Einwohner erhöht. Das Gesamtbudget liegt damit bei knapp 400 000 Euro im Jahr.

Gespräche mit dem Land Hessen über eine institutionelle Förderung liefen, sagte die Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) in ihrer Funktion als zweite Aufsichtsratsvorsitzende der Kulturregion. Im Dezember feiert die Kulturregion ihr 15-jähriges Bestehen.

Alle Veranstaltungen im Internet: www.krfrm.de/programme

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