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Reisende warten am Fernbusbahnhof an der Südseite des Hauptbahnhofs.
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Reisende warten am Fernbusbahnhof an der Südseite des Hauptbahnhofs.

Mobilität

Mehr Komfort am Fernbusbahnhof in Frankfurt

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Der Frankfurter Fernbusbahnhof wird ausgebaut. Künftig soll ein Dach vor Regen schützen. Toiletten und weitere Serviceangebote sind geplant.

Der Frankfurter Fernbusbahnhof im Süden des Hauptbahnhofs bekommt einen festen Betreiber. Das Reiseunternehmen Flixbus, das den Fernbusbahnhof seit zwei Jahren übergangsweise managte, übernimmt von Januar an die volle Verantwortung. Das teilten die Unternehmen Flixbus und CA Immo, der das Grundstück gehört, mit.

Der Fernbusbahnhof war nach vierjähriger Plan- und Bauzeit im April 2019 eröffnet worden. Die Busunternehmen zahlen für die Nutzung acht Euro pro 15 Minuten. Die Busse halten an 14 Parkbuchten. Serviceangebote wie Toiletten, digitale Anzeigen, ein Kiosk und ein beheizter Warteraum fehlten bislang. Das soll sich vom nächsten Jahr an ändern, heißt es nun in der Mitteilung.

100 Meter Hochhaus geplant

Für das sogenannte Fernbus-Terminal werde in den kommenden Monaten ein beheizter Wartebereich mit WC-Anlage in Betrieb genommen. Die Räume dafür gibt es schon, an der Südseite des Intercity-Hotels, sie müssen aber noch ausgebaut werden. Geplant seien auch ein neues Holzdach sowie Anzeigetafeln an den Bussteigen sowie eine WC-Anlage.

Das Dach soll über den gesamten Bereich der parkenden Busse gezogen werden, führte Markus Diekow, der Sprecher von CA Immo, aus. Einen Kiosk soll es nicht geben. Tickets werden online oder im Flixbus-Laden am Fernbusbahnhof verkauft. Den Angaben zufolge investiert CA Immo etwa sieben Millionen Euro in den Ausbau.

Der Fernbusbahnhof befindet sich auf einem ehemaligen Parkplatz im Süden des Hauptbahnhofs. Dort war in den 1980er Jahren das fast 300 Meter hohe Hochhaus Campanile geplant – das Vorhaben scheiterte an einem Rechtsstreit mit einer Anwohnerin. Später sollte der 210 Meter hohe Bahn-Tower entstehen, doch die Bahn zog 2009 zunächst in den Silberturm im Bahnhofsviertel. Mit der Liberalisierung des Fernbusmarkts im Jahr 2013 fuhren täglich zahlreiche Busse die Südseite des Hauptbahnhofs ungeordnet an. 2015 einigten sich die Stadt und CA Immo auf eine Lösung.

Das Immobilienunternehmen verpflichtete sich zum Bau eines Fernbusbahnhofs, das Hotel Intercity konnte entstehen. Ein Parkhaus für Kfz und Fahrräder wurde errichtet, ist aber nicht von Dauer. An dieser Stelle kann CA Immo eine Tiefgarage und ein etwa 100-Meter-Hochhaus mit gemischter Nutzung errichten. Einen Zeitplan dafür gebe es noch nicht, sagte der Unternehmenssprecher. Zunächst würden die Hochhäuser One (191 Meter) und der Millennium-Tower (288 Meter) im Europaviertel gebaut.

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