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Sperrmüll wartet auf seine Abholung.

Statistik

Mehr als ein Kilo Müll täglich pro Kopf

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Insgesamt fallen in der Stadt, so die Zahlen aus dem Erhebungszeitraum 2016,  200.875 Tonnen Haushaltsmüll an.

Müllvermeidung ist kein rein individuelles Problem. Selbstredend braucht es politische Lösungen, um beispielsweise die Mengen von Industrieabfällen oder Verpackungsmaterial im Handel zu reduzieren. Aber wie viel auch der einzelne Mensch im Alltag dafür tun kann, dass weniger Rohstoffe verbraucht werden, weniger Abfälle auf den Deponien, in den Weltmeeren, in Luft, Wasser und Boden landen, das führen einem die schnöden Statistiken zum Aufkommen an Haushaltsabfällen eindrucksvoll vor Augen.

Wie sich den in dieser Woche vom Bürgeramt Statistik und Wahlen veröffentlichten „Materialien zur Stadtbeobachtung“ entnehmen lässt, produzieren jede Einwohnerin und jeder Einwohner Frankfurts im Durchschnitt 390,4 Kilogramm Müll pro Jahr, der Großteil davon Haus- und Sperrmüll, gefolgt von Wertstoffen sowie Biomüll. Insgesamt fallen in der Stadt, so die Zahlen aus dem Erhebungszeitraum 2016, also 200 875 Tonnen Haushaltsmüll an. Oder: 200 Millionen und 875 000 Kilogramm.

Da wird Ihnen schwindelig? Dann fangen Sie an, Ihr Kilo täglich zu reduzieren.

Vor Kurzem haben freiwillige Helfer in Frankfurt am Mainufer vier Tonnen Müll gesammelt.

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