Frankfurter Westen

Mehr Geld für Radverkehr im Frankfurter Westen

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Der Ortsbeirat 6 fordert den Ausbau und die Pflege der Radwege im Frankfurter Westen.

Der Frankfurter Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) soll mehr Geld und Personal auf Pflege und Ausbau der Radverkehrsanlagen im Frankfurter Westen konzentrieren. Das wünscht der Ortsbeirat 6 mehrheitlich. Die zusätzlichen Mittel soll der Dezernent innerhalb seines Etats generieren und dafür an anderen Stellen Geld einsparen. „Von einem Autoprojekt kann man zehn Fahrradprojekte finanzieren“, rechnet Antragsteller Thomas Schlimme vor.

Damit wollen die Grünen erreichen, dass der Geist des sogenannten Radentscheids auch im Westen Einzug erhält. Bislang habe die Stadt Mittel für die Radverkehrs-Neuerungen nur in der Innenstadt eingesetzt. „Das kann nicht sein“, findet Schlimme. Immerhin mache der Westen rund ein Fünftel des Stadtgebiets aus, in Fläche wie in Einwohnerzahl.

Die übrigen Mitglieder des Gremiums sehen das auch so. Einzig die SPD verweigert sich. Als „Wunschdenken“ bezeichnet Fraktionssprecherin Doris Michel-Himstedt den Vorschlag. „Die Einnahmen der Stadt brechen erheblich ein.“ Das könne auch die Ideen des Radentscheids in der Innenstadt betreffen.

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