Künstler können sich um eine Finanzspritze bemühen.

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Mehr Geld im Notfallfonds für Künstler in Frankfurt

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Die Crespo Foundation und die Stiftung Polytechnische Gesellschaft stocken die Soforthilfe der Stadt für Künstler, Künstlergruppen und Kollektive auf.

Frankfurter Künstlerinnen und Künstler, die von der Corona-Krise betroffen sind, aber bei der Förderung von Bund und Land durchs Raster fallen, können sich beim Notfallfonds des Kulturdezernats um eine Finanzspritze bemühen. Den städtischen Etat von 200 000 Euro stockten die Crespo Foundation und die Stiftung Polytechnische Gesellschaft nun auf.

Die Crespo Foundation beteiligt sich mit 50 000 Euro. Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft stelle 15 000 Euro zur Verfügung, teilte Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) mit. „Ich danke Ihnen für diese großzügige Unterstützung, die nicht selbstverständlich ist und ein deutliches Zeichen setzt“, sagte sie. Gemeinsam könne man es schaffen, die Vielfalt der Kulturlandschaft in der Stadt zu erhalten und die Künstler durch diese Zeit zu bringen.

Formlose Anträge können möglichst digital als unterschriebenes PDF-Dokument an kulturfoerderung@stadt-frankfurt.de oder per Brief an das Kulturamt Frankfurt am Main, Fachbereich Kulturförderung, Brückenstraße 3-7, 60594 Frankfurt, gerichtet werden.

Voraussetzungen sind, dass eine existenzielle finanzielle Notlage aufgrund der Corona-Pandemie vorliegt und die Fördermaßnahmen von Bund und Land oder von Dritten nicht in Anspruch genommen werden können oder nicht ausreichend zur Existenzsicherung sind.

Die Höhe der Förderung liegt zwischen 500 und 5000 Euro. Sie wird zunächst als rückzahlbare Zuwendung gewährt. In Einzelfällen kann diese später in eine nicht rückzahlbare Zuwendung geändert werden.

Von Florian Leclerc

Spenden an den Notfallfonds für die Künstlerinnen und Künstler in Frankfurt haben die Erwartungen bereits übertroffen. Eine weitere gute Nachricht: Die Buchmesse Frankfurt könnte stattfinden.

Eine bislang unveröffentlichte Variante sieht vor, die geplante U4-Verlängerung von Bockenheim nach Ginnheim mit der A-Strecke über die Miquelallee zu verknüpfen.

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