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Mehr Elektroautos in Frankfurt

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Von: Florian Leclerc

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Zu den vorhandenen Ladestationen wie hier an der Kurt-Schumacher-Straße sollen weitere hinzukommen. Foto: Rolf Oeser
Zu den vorhandenen Ladestationen wie hier an der Kurt-Schumacher-Straße sollen weitere hinzukommen. © Rolf Oeser

Der Anteil der Elektrofahrzeuge in Frankfurt steigt. Betreiber haben angekündigt, weitere Ladesäulen aufstellen.

In Frankfurt liegt die Zahl der zugelassenen Elektro- und Hybridfahrzeuge bei mittlerweile knapp zehn Prozent. Darauf wies die für Elektromobilität zuständige Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst (FDP) hin.

Zum Jahresbeginn 2021 habe der Anteil der Elektrofahrzeuge am gesamten Pkw-Bestand noch bei unter zwei Prozent gelegen. Mitte November seien es schon knapp 35 000 Elektrofahrzeuge gewesen; ein Anteil von 9,6 Prozent. Wüst rechnet damit, dass die Zehn-Prozent-Marke noch in diesem Jahr erreicht wird.

In der Stadtmitte und in den angrenzenden Stadtteilen wollen Betreiber laut Wüst zu Beginn des neuen Jahres weitere Ladesäulen errichten, falls es keine witterungsbedingten Verzögerungen oder Lieferengpässe bei Zulieferern oder Baufirmen gebe. Anfang November hatte die Stadt sogenannte Gestattungsverträge für die Errichtung von zusätzlichen E-Ladesäulen erteilt. Etwa 50 Pilotstandorte mit etwa 120 Ladepunkten können damit auf öffentlichen Flächen errichtet werden.

Wohnquartiere berücksichtigen

Das Münchener Unternehmen Qwello hatte im August angekündigt, eine vierstellige Zahl an Ladesäulen im Stadtgebiet aufstellen zu wollen. Wirtschaftsdezernentin Wüst begrüßte diese Entwicklung: „Ein leistungsfähiges und der Nachfrage entsprechendes Ladeinfrastrukturnetzwerk ist im Stadtgebiet wichtig, um Elektromobilität attraktiv zu gestalten“, sagte sie.

„Unser Plan ist es, den Ladeinfrastrukturausbau über das gesamte Stadtgebiet und damit auch in den Außenbereichen im kommenden Jahr intensiv voranzutreiben und die Verwaltungsverfahren zu vereinfachen“, sagte Verkehrsdezernent Stefan Majer (Grüne). Im kommenden Jahr sollen weitere Genehmigungen an Ladeinfrastrukturbetreiber für Pilotstandorte erteilt werden, kündigte er an. Dabei würden insbesondere Wohnquartiere berücksichtigt.

Damit setzt die Stadt einen Teil des Elektromobilitätskonzepts um, das die Stadtverordneten beschlossen hatten. Weitere Punkte im Konzept sind: die Errichtung von Ladehubs auf Supermarktparkplätzen, ein urbaner Schnellladehub in der Stadt, das Laden von E-Autos in Stadtteilen und Wohnquartieren, das Laden von E-Taxis am Flughafen und an der Messe, mehr Lademöglichkeiten in Tiefgaragen, Parkhäusern und Quartiersgaragen, sowie die Bevorzugung von E-Lieferfahrzeugen in Fußgängerzonen.

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