Idahobit

Für mehr Akzeptanz

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Der Aktionstag wird ins Netz verlegt. Geplant ist ein Livestream mit Reden und unterschiedlichen Beiträgen.

Der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transsexuellenfeindlichkeit (Idahobit) am Sonntag, 17. Mai, wird wegen der Coronavirus-Pandemie ins Internet verlegt. Wie das „Bündnis Akzeptanz und Vielfalt Frankfurt“, das in den vergangenen Jahren Kundgebungen auf der Hauptwache organisiert hatte, mitteilte, werde es von 11 bis 19 Uhr einen Livestream mit Reden und unterschiedlichen Beiträgen geben, um trotz der Pandemie auf die Diskriminierung sexueller Minderheiten hinzuweisen und für Akzeptanz gegenüber jeglicher sexuellen Präferenz und Identität zu werben.

Als Rednerinnen und Redner werden etwa Bernhard Franke, der Leiter der Antidiskriminierungsstelle der Bundes, der hessische Sozialminister Kai Klose (Grüne) und Frankfurts Integrationsdezernentin Sylvia Weber (SPD) erwartet. „Ein digitaler Idahobit ist wichtig, damit wir als queere Menschen sichtbar werden, lernen, über unsere Erfahrungen zu sprechen und vor allem uns gegenseitig zu empowern“, heißt es von Seiten der Organisatoren. Als einzige Aktion auf der Straße ist um 13.30 Uhr eine Kranzniederlegung auf dem Klaus-Mann-Platz geplant – vor dem „Frankfurter Engel“ , der an die Verfolgung homosexueller Menschen im Nationalsozialismus erinnert.

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