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Die Eintracht-Ultras wollen mit ihrer Spendenaktion der Stadt etwas zurückgeben.
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Die Eintracht-Ultras wollen mit ihrer Spendenaktion der Stadt etwas zurückgeben.

Eintracht Frankfurt

Mega-Spende der Ultras

  • Georg Leppert
    VonGeorg Leppert
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"Wir tragen den Adler im Herzen": Die Fan-Organisation der Eintracht hat Anhänger verkauft und 40.000 Euro für die Drogenhilfe und den Hospizdienst gesammelt.

Natürlich haben sie wieder kein Aufhebens um die ganze Sache gemacht. Zumindest nicht in den klassischen Medien, die den Ultras von Eintracht Frankfurt ohnehin eher fremd sind. Auf ihrer Internetseite informiert die Gruppe aber doch über ihre Spendensammlung, deren Ergebnis weit über dem liegt, was andere Organisationen für einen guten Zweck sammeln.

Knapp 40.000 Euro sind bei der Aktion unter dem Motto „Wir tragen den Adler im Herzen“ zusammengekommen. Bei mehreren Heimspielen in der Rückrunde der vergangenen Saison konnten die Fans Schlüsselanhänger kaufen: ein roter Adler, dazu besagtes Motto und noch der Spruch „Alles für Frankfurt“. Fünf Euro kostete jeder Anhänger. Viele Käufer gaben jedoch deutlich mehr.

Die Exemplare verkauften sich jedenfalls so gut wie Eintrittskarten für das DFB-Pokalfinale. Mehrfach meldeten die Ultras, die Anhänger seien ausverkauft, Nachschub gebe es erst bei den kommenden Spielen. Geld nahmen die Ultras zudem durch eine Versteigerung ein. Die Mannschaft der Eintracht hatte dafür Trikots zur Verfügung gestellt.

Geld für soziale Insitutionen in Frankfurt

Der Erlös geht an zwei Einrichtungen in Frankfurt: zum einen an die Integrative Drogenhilfe, zum anderen an den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst. Die Drogenhilfe betreibt unter anderem den Druckraum an der Niddastraße und das „Eastside“, Europas größte niedrigschwellige Drogenhilfeeinrichtung, wie es auf der Website heißt. Der Kinderhospizdienst unterstützt Familien, in denen Kinder schwer erkrankt sind und nicht mehr lange zu leben haben.

Bereits zum vierten Mal hatten die Ultras Geld für soziale Einrichtungen gesammelt. Drogenhilfe und Hospizdienst seien „ein Teil unserer Heimatstadt, mit all ihren schönen Orten, aber auch schattigen Seiten“, heißt es auf der Internetseite der Gruppe. Auch die Ultras, die dieses Jahr ihren 20. Geburtstag feierten, sähen sich „als Teil der Stadt Frankfurt, die wir repräsentieren“ und wollten ihr „etwas zurückgeben“.

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