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Lachen, Stirnrunzeln ? alles wird erfasst beim Zuhören.

Max-Planck-Institut in Frankfurt

Märchen hören für die Forschung

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Das Max-Planck-Institut in Frankfurt untersucht , was Kinder bei Geschichten fühlen. Teilnehmen können Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis zehn Jahren und ein begleitendes Elternteil.

Welche Gefühle Kinder und Erwachsene erleben, während sie eine Geschichte hören, das erforscht das Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt. Die Wissenschaftler wollen nicht nur herausfinden, was Kinder und Erwachsene bei einer Geschichte empfinden, sondern auch, wie sich die Gefühle der beiden Gruppen voneinander unterscheiden. Die großangelegte Studie beginnt am Freitag, 16. November, – am bundesweiten Vorlesetag.

Teilnehmen können Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren und ein begleitendes Elternteil. Sie hören im Art-Lab des Instituts, einem eigens für die empirische Forschung entwickelten Konzert- und Aufführungssaal, live vorgetragenen Geschichten zu. Die Erzählungen reichen von Märchenklassikern bis zu aktueller Kinderliteratur. Die Reaktionen der Teilnehmer werden mit auf die Haut geklebten Messfühlern erfasst. Sie zeichnen Aktivitäten der Gesichtsmuskeln auf, dokumentieren damit Gesichtsausdrücke wie Lächeln oder Stirnrunzeln. Auch der Hautleitwert wird ermittelt: Je nachdem, ob etwas ge- oder missfällt, verändert er sich.

An 31 Terminen zwischen November und März werden Vorleser und Vorleserinnen Geschichten vortragen. Genügend Teilnehmer zu finden, ist aber schwer. „Es ist nicht einfach, mit den zahlreichen Freizeitangeboten von Schulen und Vereinen zu konkurrieren“, sagt Studienleiterin Ines Schindler. Aber es gebe eine Aufwandsentschädigung für die Erwachsenen, eine kleine Überraschung für die Kinder.

Informationen zur Teilnahme gibt es auf www.ae.mpg.de/geschichten.

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