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Maßbornstraße blindengerecht umbauen

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Harheim Sehbehinderte Menschen haben es schwer im Ortskern

Ein Vater hat Marcus Kapust (BFF) bewegt, blindengerechte Straßenüberquerungen auf die Tagesordnung des Ortsbeirats 14 (Harheim) zu setzen. Der Mann sei erst im Laufe seines Lebens erblindet und müsse sich nun in Harheim damit zurechtfinden. Allerdings: „In Harheim wurde das barrierefreie – insbesondere das blinden- und sehbehindertengerechte – Überqueren von stark befahrenen Straßen wie der Maßbornstraße oder der Korffstraße vernachlässigt“, kritisiert Kapust. Bodenmarkierungen, die Brücken oder Bushaltestellen mit einem Blindenstock erfühlbar machen, fehlten. So auch in der Straße „In den Schafgärten“. Dort müssten Fußgänger:innen mehrmals die Straßenseite wechseln – ohne markierte Übergänge. Damit sei es für sehbehinderte Menschen unmöglich, die Straße sicher zu nutzen.

Der Erblindete habe Probleme, wenn Gehweg und Fahrbahn nicht durch eine spürbare Bordsteinkante abgegrenzt sind. „Dann kann er nicht einschätzen, ob er gerade auf der Fahrbahn oder auf dem Gehweg läuft“, so Kapust. Wenn der Vater seine Kinder zur Kita bringe, müssten diese ihm genau ansagen, ob die Straße gerade frei ist.

Für die Straßen Maßbornstraße, Alt-Harheim, Korffstraße, Harheimer Stadtweg und „In den Schafgärten“ fordert Kapust daher Blindenleitsysteme, Zebrastreifen und blindengerechte Fußgängerampeln. So sollen sehbeeinträchtigte Menschen etwa die Kita oder den Friedhof sicher erreichen können. msr

Der Ortsbeirat 14 tagt am Montag, 7. November, 20 Uhr, im Bürgerhaus Harheim, In den Schafgärten 21.

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