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Polizei

Mann nach Schuss in Frankfurt verblutet

  • Oliver Teutsch
    VonOliver Teutsch
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Weiter Ungereimtheiten nach dem Polizeieinsatz am Dienstag in Griesheim. Polizeistreife macht keine Angaben zu tödlichen Schüssen.

Der am Dienstag in Frankfurt-Griesheim erschossene Mann starb an inneren Blutungen. Der 41-Jährige habe einen Schuss in die Seite erhalten und sei verblutet, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Donnerstag auf FR-Anfrage. Es spreche vieles dafür, dass der tödliche Schuss von der Polizei abgegeben worden sei, ganz sicher sei dies aber noch nicht. Ohnehin gibt es in dem Fall noch einige Ungereimtheiten.

Ein Nachbar in der Erzbergerstraße hatte am Dienstag gegen 11.15 Uhr die Polizei verständigt, weil er aus der Wohnung des 41-Jährigen Schreie gehört hatte. Die Streife, die zuerst ankam, eine Frau und ein Mann, klopften an der Wohnungstür. Daraufhin, so die Angaben der Polizei am Dienstag in einer ersten Mitteilung, habe der Mann in einer schusssicheren Weste und mit Messer und Schusswaffe bewaffnet geöffnet und die Streifenbesatzung angegriffen. In der Mitteilung von Landeskriminalamt und Staatsanwaltschaft am Mittwoch hieß es dann, der 41-Jährige habe nach dem Öffnen den Beamten sofort angegriffen und die Treppe runtergeschubst.

Auf die Nachfrage, wie der Mann einen Beamten schubsen kann, wenn er Messer und Schusswaffe in den Händen hält, hieß es am Donnerstag, es sei noch nicht sicher, was er in den Händen gehabt habe. Schusswaffen und Messer seien jedenfalls bei der späteren Wohnungsdurchsuchung gefunden worden, so die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Ermittelt werde auch, ob der 41-Jährige womöglich einer der beiden Polizeikräfte die Dienstwaffe entrissen habe. Die Beamtin und ihr Kollege hätten bislang keine Angaben zu dem Vorfall gemacht. Dies sei ihr gutes Recht, so die Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

Das später eingetroffene Spezialeinsatzkommando konnte dann nur noch den Tod des Mannes feststellen. Geklärt werden muss daher auch, ob der 41-Jährige mit seiner inneren Blutung bei einem früheren Eingriff noch hätte gerettet werden können.

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